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reha südwest für behinderte ggmbh

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presse-archiv: alle pressemeldungen

August 2007
31-08-2007 Byrte Mayland ist neue Leiterin des Familienzentrums Rastatt
Schwerpunkt liegt auf Elternarbeit Rastatt (mak) - Leitungswechsel im Familienzentrum Rastatt: Byrte Mayland hat die Nachfolge von Josef Held angetreten, der vor 25 Jahren die Musikschule fĂŒr Behinderte aufgebaut hat. Diese wurde nach Umstrukturierungen vor zwei Jahren in "Zentrum fĂŒr Familienbildung, FrĂŒhförderung und Kultur " umbenannt (wir berichteten). Held hat eine Aufgabe als Projektmanager bei der TrĂ€gergesellschaft Reha-SĂŒdwest in Karlsruhe angenommen. Byrte Mayland, seit 2003 Leiterin der FrĂŒhförderstelle, ĂŒbernimmt nun Verantwortung fĂŒr die gesamte Einrichtung, in der 250 Familien aus dem Landkreis Rastatt und dem Stadtkreis Baden-Baden betreut werden. „Das Arbeiten hier in Rastatt ist etwas Besonderes. Das Leiten und FĂŒhren wird mir durch das motivierte Team einfach gemacht“, fasst die 32-JĂ€hrige ihre ersten Erfahrungen als Leiterin des Familienzentrums zusammen. Die Einrichtung ist Anlaufstelle fĂŒr Familien mit entwicklungsauffĂ€lligen und mehrfach behinderten Kinder. Neben der ambulanten Betreuung und FrĂŒhförderung in hĂ€uslicher Umgebung angeboten. „Die heilpĂ€dagogische Förderung erfĂ€hrt seit zwei Jahren eine wachsende Nachfrage, unser Team hat sich entsprechend vergrĂ¶ĂŸert“, berichtet Mayland. Sechs HeilpĂ€dagogen arbeiten im Familienzentrum, daneben zwei MusikpĂ€dagogen, zwei Krankengymnasten, ein Ergotherapeut, ein LogopĂ€de sowie ein Psychologe. Drei Hauptursachen macht die 32-JĂ€hrige fĂŒr diesen Trend aus. Zum einen sei das Familienzentrum in immer mehr KindergĂ€rten. Der steigenden Nachfrage aus Baden-Baden und dem sĂŒdlichen Landkreis möchte das Familienzentrum in einer Außenstelle in der Kurstadt nachkommen, derzeit suchen wir nach einem Raum, der zwischen 25 und 40 Quadratmeter groß sein sollte“, berichtet die Diplom-PĂ€dagogin. Sie ist zuversichtlich, dass die Außenstelle im nĂ€chsten Jahr ihre Arbeit aufnehmen kann. Byrte Maylands Schwerpunkt liegt auf de Beratung und Betreuung von Eltern, wobei es auch um die StĂ€rkung der pĂ€dagogischen Kompetenz geht. „Die Elternarbeit ist noch viel wichtiger als die Arbeit mit dem Kind, das nur eine Stunde in der Woche bei uns ist, ansonsten aber daheim betreut wird“ erklĂ€rt sie. HierfĂŒr hat sich die PĂ€dagogin im Bereich der systemischen Beratung weitergebildet, aktuell lĂ€uft eine Fortbildung in der videounterstĂŒtzten Beratungsmethode „Marte Meo“. Bei dem aus Holland stammenden Ansatz filmen dabei Therapeuten Eltern, wie sie daheim mit ihrem entwicklungsauffĂ€lligen oder behinderten Kind umgehen. Anschließend wird das Video gemeinsam analysiert. „Die Eltern werden mit diesen Bildern schneller und besser erreicht als nur durch BeratungsgesprĂ€che“, erlĂ€utert die PĂ€dagogin, die mit dieser Methode bereits arbeitet: „Auch KindergĂ€rten könnten mit der Marte-Meo-Methode beraten werden“, ergĂ€nzt dsie. Ein weiterer Schwerpunkt der neuen Leiterin ist eine verstĂ€rkte Zusammenarbeit mit dem Schulkindergarten fĂŒr körper- und mehrfachbehinderte Kinder im Westring 22, der ebenfalls zur Reha-SĂŒdwest gehört. Das Familienzentrum in der Franz-Philipp-Straße ist in einem sicherförmigen GebĂ€ude untergebracht, das einst ein Bestandteil der Wehranlage war. Daher rĂŒhrt auch die NamensergĂ€nzung „lunette22“. Die Stadt Rastatt ist EigentĂŒmerin, ĂŒberlĂ€sst der Einrichtung das GebĂ€ude mietfrei und ĂŒbernimmt auch die Unterhaltung im Innen- und Außenbereich. BU: Byrte Mayland lenkt die Geschicke des Familienzentrums Rastatt. Ihr VorgĂ€nger Josef Held ist nah Karlsruhe gewechselt. Badisches Tagblatt, 29.08.07



Juli 2007
19-07-2007 BENEFIZAKTION
Sieger im Malwettbewerb fĂŒr das Plakat "Die Ostalb lĂ€uft " ist die Konrad-Biesalski-Schule Schon 84 Schulen machen mit. 84 Schulen - mit insgesamt 13 447 MĂ€dchen und Jungs - haben sich schon angemeldet. Sie wollen dabei sein, wenn die Ostalb unter dem Motto "run for fun " fĂŒr einen guten Zweck lĂ€uft. Gestern wurde das Plakat der Aktion vorgestellt. WÖRT. Proppenvoll ist es in der Aula der Konrad-Biesalski-Schule. Viele MitschĂŒler sind gekommen, um sich gemeinsam mit den SechstklĂ€sslern zu freuen. Daniela, Thomas, Andreas, Dagmar, Simon, Annika, Daniel, NilgĂŒl, Paula, Jennifer, Jan und Roland haben nĂ€mlich gemeinsam mit ihrer Lehrerin Renate RĂŒger den Plakatwettbewerb zur Aktion gewonnen. "Euer Bild hĂ€ngt ab sofort in allen Schulen, in den RathĂ€usern und im Landratsamt ", lobt Kreis-Chef Klaus Pavel die stolzen Kinder und erzĂ€hlt, wie SportpĂ€dagoge Christian Weber die Aktion ins Leben gerufen hat, wie am 28. Juli 2006 insgesamt 9936 Kinder trotz großer Hitze so viele Runden gelaufen sind, dass am Ende 23 000 Euro fĂŒr den Kinderhospizdienst, der todkranke und sterbende Kinder und deren Familien betreut, zusammengekommen sind. Rektor Volker Grab freut sich ĂŒber die Superleistung seiner SechstklĂ€ssler, die vom Sponsor Wildbadquelle mit Sprudelkisten fĂŒr die ganze Schule, von der Schulverwaltung und dem Elternbeirat mit einer Finanzspritze fĂŒr den Ausflug ins Legoland honoriert werden. Immerhin hatten am Malwettbewerb 38 Schulen aus dem ganzen Ostalbkreis teilgenommen. Am 20. Juli heißt es in diesem Jahr: "run for fun " oder "Die Ostalb lĂ€uft. " Jede gelaufene SchĂŒlerrunde wird von Sponsoren wie der Kreissparkasse oder der AOK Ostalb und vielen anderen honoriert. Das Geld kommt den Kinderhospizdienst zugute. Anmelden können sich Schulen beim Schulamt (07171) 32176 oder E Mail: christian.weber@ostalbkreis.de.

SchwÀbische Post, 23.06.2007

18-07-2007 EigenstÀndig leben trotz Behinderung
Menschen mit Behinderung sind nicht nur vor dem Gesetz gleichgestellt, sondern sollten dies auch in der Gesellschaft sein. Leider ist dies nicht immer der Fall. Doch in Löffingen spricht man eine andere Sprache. Hier gehören diese Menschen zum Leben dazu. JĂŒngstes Beispiel ist die neue Außenwohnanlage der Lebensheimat mitten im StĂ€dtle, die nun eröffnet wurde. Ein neues Wohnprojekt eröffneten das Haus Lebensheimat und der TrĂ€ger Reha SĂŒdwest in Löffingen. Die symbolische SchĂŒsselĂŒbergabe erfreute vor allem auch die zwölf Behinderten, die in der neuen Außenwohnanlage wohnen. Löffingen (pb) Bei dieser Eröffnungsfeier wurde dem Haus der Namen des MitbegrĂŒnders und Aufsichtsrats Albert Warth gegeben. Mit dabei waren nicht nur die Verantwortlichen, Bewohner und Angestellten des Hauses Lebensheimat, auch die Bevölkerung feierte ordentlich mit. "Wir feiern mit unseren Nachbarn ", hieß die Devise Der Traum vom eigenstĂ€ndigen Leben wurde jetzt fĂŒr zwölf Bewohner des Hauses Lebensheimat wahr. Pflichten ĂŒbernehmen, Freiheiten zu genießen und doch Hilfe zu bekommen - dies bietet die Außenwohnanlage. Der Heimleiter des Hauses Lebensheimat, Norbert Halbherr, unterstrich, dass diese neue Wohnmöglichkeit, die zwischen dem Heim mit einer Vollbetreuung und dem Betreuten Wohnen liegt, den Behinderten ein weiteres StĂŒck SelbststĂ€ndigkeit ermögliche. "Ziel des Hauses Lebensheimat ist, die Behinderten individuell zu fördern und ihnen eine persönliche SelbststĂ€ndigkeit zu geben ", sagte Halbherr. "Das neue Haus ist ein zukunftsweisender Weg, die Menschen mit Behinderung nicht am Stadtrand anzusiedeln, sondern mitten in der Gemeinschaft - so wie in Löffingen geschehen ", erklĂ€rte der Heimleiter. Kreisrat und SPD-Landtagsabgeordneter Gustav-Adolf Haas sieht das BaarstĂ€dtchen als positives Beispiel und appelliert an die Löffinger, diesem Konzept der Integration treu zu bleiben. "In Baden-WĂŒrttemberg leben 692000 Menschen mit einer Behinderung, dies ist nicht einfach eine Zahl, sondern hinter dieser Zahl stehen Menschen - Personen wie du und ich ", sagte der Abgeordnete. "Mut tut gut " ist das Motto des TrĂ€gers, der Lebensheimat Reha-SĂŒdwest. "In Löffingen brauchen wir diesen Mut nicht, wie viele Beispiele zeigen. Wir mĂŒssen nur die Scheu ablegen, einfach mit den Behinderten Kontakt aufzunehmen ", betonte BĂŒrgermeister Norbert Brugger. Die Stadt stehe hinter dem Haus Lebensheimat und selbstverstĂ€ndlich hinter diesen Mitmenschen. "Die Behinderten machen es einem so einfach und geben soviel zurĂŒck ", so Norbert Brugger, der seine Zigarillos beim Kaffee mit dem Bewohner Siggi teilte. Ein richtiges Zuhause haben, so Ursula JĂ€ger, Vorsitzende des Angehörigenbeirats, und dabei noch den richtigen Weg finden zwischen Dienstleistung und Anwalt der Behinderten, sei fĂŒr die Lebensheimat nicht einfach. Hier bedarf es Menschen, die sich fĂŒr die Behinderten weit mehr als ĂŒblich einsetzen und hierzu zĂ€hlt sicherlich Albert Warth, wie Uwe Herbener-Ross, der GeschĂ€ftsfĂŒhrer von Reha SĂŒdwest, verdeutlichte. Alfred Warth ist MitbegrĂŒnder der Lebensheimat, war viele Jahre Gesellschafter und hat sich heute in den Aufsichtrat zurĂŒckgezogen. "Er darf sicherlich auch als Alfred Schweizer der Behinderten bezeichnet werden. FĂŒr sein großes Engagement, seine Zielstrebigkeit und seine Beharrlichkeit, Menschen mit Behinderungen eine verbesserte LebensqualitĂ€t zu bieten, wurde er mit dem Verdienstkreuz am Bande ausgezeichnet, informierte Herbener-Roos. Seine WĂŒrdigung durch die Lebensheimat mit dem TrĂ€ger Reha SĂŒdwest folgte nun mit der Namensgebung Albert-Warth-Haus. Die Herausforderung, aus dem bestehenden GebĂ€ude ein behindertengerechtes und gleichzeitig gemĂŒtliches Haus zu schaffen, gelang Architekt JĂŒrgen Köpfler, der den symbolischen SchlĂŒssel ĂŒberreichte. Untermalt mit den Gitarren-KlĂ€ngen von Gisi Cramer freuten sich die Behinderten, diesen "sĂŒĂŸen SchlĂŒssel " zu genießen.



Mai 2007
24-05-2007 Barrierefrei, selbstbestimmt und mit netten Nachbarn
Reha SĂŒdwest sieht in der Schaffung alternativer Wohnformen gerade fĂŒr Behinderte eine zentrale Aufgabe Von unserem Mitarbeiter Klaus MĂŒller Bruchsal. „Vor allem anderen muss Toleranz vorherrschen. " Als GeschĂ€ftsfĂŒhrer des „Rehabilitationszentrum SĂŒdwest fĂŒr Behinderte GmbH Karlsruhe " (Reha SĂŒdwest) weiß Uwe Herbener-Roos wovon er spricht. Schließlich hat es sich die Reha SĂŒdwest mit ihren zahlreichen Einrichtungen, vom Schulkindergarten Merlin bis hin zum betreuten Wohnen fĂŒr Behinderte, zur Aufgabe gemacht, sich um Menschen mit Behinderungen und ihre Angehörigen zu kĂŒmmern, zu beraten, zu fördern, Perspektiven zu geben. Dazu gehört auch, Wohnangebote fĂŒr Betroffene zu schaffen. Gestern, im „sozialpĂ€dagogischen Wohnheim fĂŒr Erwachsene mit Mehrfachbehinderung Bruchsal " beim Jahresempfang der Reha SĂŒdwest, sangesfreudig von den „Merlin-Kindern " begleitet, ging es eben um das Thema Wohnen, um Projekte unter dem Motto - „gemeinschaftlich wohnen, gemeinschaftlich leben ". Nicht nur der Aufsichtsratsvorsitzende der Reha SĂŒdwest, der Rastatter OberbĂŒrgermeister Klaus-Eckhard Walker, sieht darin eine der wichtigen Zukunftsaufgaben fĂŒr das „Rehabilitationszentrum " in TrĂ€gerschaft von Stadt -und Landkreisen und von ElternverbĂ€nden. Einblicke, wie „gemeinschaftliches Wohnen und Leben " aussehen kann, lieferte in seinem Referat Architekt Andreas GrĂŒnenwald, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der „BauWohnberatung Karlsruhe ". So ganz neu ist das Thema ĂŒbrigens nicht. Bisherige Projekte, wie das Pilotprojekt „Smiley West " oder Wohnen im vormaligen stĂ€dtischen Bauhof, beide in Karlsruhe angesiedelt, sorgten nach GrĂŒnenwalds EinschĂ€tzung fĂŒr ein „großes öffentliches Interesse ". Es habe sich gezeigt, dass eine Menge Bedarf an diesen Wohnformen, „jeder hat seine PrivatsphĂ€re und trotzdem ist jeder fĂŒr jeden da ", vorhanden sei; Tendenz steigend. Barrierefreies Wohnen, gemeinsame RĂ€ume, „Wunschnachbarn ", zentrale Lage und Selbstbestimmung beschreiben die wichtigsten Aspekte der gemeinschaftlichen Wohnformen. Behinderte, Ă€ltere Menschen, junge Paare, Single oder jungen Familien leben maßgeschneidert und doch in einer Gemeinschaft zusammen. uf den Weg wird GrĂŒnenwald zufolge derzeit genau so ein Projekt in Karlsruhe-Neureut gebracht. Die Reha SĂŒdwest ist mit von der Partie. „NatĂŒrlich liegt uns, vor allem mit Blick auf behinderte Menschen, viel an solchen Wohnformen ", betonte Herbener-Roos. Im Landkreis Karlsruhe wiederum sieht es mit vergleichbaren Angeboten „gemeinschaftliches Wohnen " eher mau aus. Bisher fanden sich kaum BautrĂ€ger, die sich daran wagen. mmerhin setzt sich die Idee von Wohngemeinschaften fĂŒr behinderte Menschen langsam durch. Zwei davon gebe es in Karlsruhe, berichtete Herbener-Roos, eine weitere existiert in Karlsdorf-Neuthard. Allerdings, je nach Grad der Behinderung, könnten sie keine Einrichtungen wie das „Wohnheim fĂŒr Erwachsene mit Mehrfachbehinderung " ersetzen, urteilte Heimleiter Philipp Deininger. Informationen zum betreuten Wohnen, zu KindergĂ€rten, ZuschĂŒssen und vielem mehr gibt es bei der Fachberatung der Reha SĂŒdwest unter (07 21) 933 8201.

BNN, 28.02.2007




November 2006
20-11-2006 Bregtalschule reißt Publikum mit
Zwei grandiose Musical-AuffĂŒhrungen in GĂŒtenbach "Trau dich, auch wenn es daneben geht ", sang der Chor der Bregtalschule aus voller Brust. Die Bregtalschule hatte sich viel getraut mit dem Großprojekt Musical, und nichts ging daneben. Die solle durch den Reifen springen. Doch das arme Tier hatte schreckliche Angst und fiel in Ohnmacht. Der Zirkusdirektor (Jasmin King) verjagte den "Feigling ". Zusammen mit dem MĂ€dchen Linda (Manuela MĂŒller) macht er sich auf die Suche nach dem Mut. Die zwei erleben ihn in vielen Begegnungen: Kinder springen ĂŒber einen Graben, dem MĂ€dchen, das Angst hat, reicht einer die Hand, gemeinsam geht es besser. Oder der kleine Marius, der sich nicht allein auf den Speicher traut, Oma begleitet ihn, und alles ist gut. Einfallsreich und humorvoll wurde das Thema variiert: jemand hat Angst, ein anderer hilft, macht Mut, die Angst wird ĂŒberwunden. NatĂŒrlich endet die Geschichte um den Löwen MĂ€uschen glĂŒcklich wieder im Zirkus, MĂ€uschen springt durch den brennenden Reifen, erntet so die Bewunderung des Zirkusdirektors und aller Kinder. In Texten und Liedern, Pantomime und Chorgesang wurden die Szenen dargestellt. Alle Kinder der Bregtalschule machten mit, behindert oder nicht, fĂŒr jeden gab es eine Rolle, jeder war wichtig und mit sichtlicher Begeisterung dabei. Der Chor der Bregtalschule, geleitet von Regina Aust, ĂŒberzeugte mit schwungvollen GesĂ€ngen. Regina Aust zeichnete fĂŒr die musikalische Gesamtleitung verantwortlich. Alle Akteure auf und vor der BĂŒhne stĂ€ndig im Blick, dirigierte sie sie energisch mit Handzeichen. Überhaupt die Musik: sie riss von Anfang an mit, der Funke sprang rasch ĂŒber, das Publikum klatschte im Rhythmus mit, und als der Löwe MĂ€uschen mit "springen, springen " angefeuert wurde, da bebte die GĂŒtenbacher Festhalle. Drei Profi-Musiker von der Jazz- und Rockschule Freiburg hatten maßgeblichen Anteil am Gelingen des Musicals. Mit viel Liebe zum Detail waren BĂŒhnenbild und KostĂŒme ausgestaltet. Alex Heine und Richard Trapp zeichneten verantwortlich und hatten viele Helfer. Unter dem Zirkuszelt wurden bunte HolzwĂŒrfel immer wieder neu zusammengebaut, zu Tisch und StĂŒhlen, einem tiefen Graben oder der Speichertreppe. In den einzelnen Szenen gab es viel zu Lachen, in mancher Szene erkannte man sich selbst wieder. Ein KabinettstĂŒck heiterer Ironie war der Kaffeeklatsch von drei Frauen. Dagmar Gronert als "FrĂ€ulein Bach " erweiterte den vorbereiteten Text um improvisierte Betrachtungen ĂŒber das BregtĂ€ler Kulturleben und einen gewissen "Herrn Winifred ". Dass die zwölf Szenen sich zu einer spannenden Geschichte zusammenfĂŒgten, dazu hatte mit Markus Stöcklin ein Schauspiel-Profi beigetragen, zusammen mit Gabriele Heizmann zeichnete er fĂŒr die Dramaturgie des Musicals verantwortlich. Mit stehenden Ovationen dankte das Publikum in der GĂŒtenbacher Festhalle fĂŒr zwei Stunden brillanter Unterhaltung. Der TrĂ€ger der Bregtalschule, die Reha-SĂŒdwest, kann stolz sein auf die Leistung ihrer Furtwanger Einrichtung.

SĂŒdkurier, 20.11.2006




Oktober 2006
23-10-2006 Ein Park fĂŒr die Sinne entsteht
Projekt „Mit Spaten & Schaufel " im Rastatter Schulkindergarten Rastatt (tao). Beim Aktionstag „Mit Spaten und Schaufel " gestalteten am Samstag die Mitglieder des Vereins Star Care Baden e.V., Kinder des Rastatter Schulkindergartens und deren Eltern sowie die pĂ€dagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rehabilitationszentrum SĂŒdwest gGmbH in fruchtbarer Teamarbeit mehrere Stationen eines Sinnesparks mit Liguster-Iglu, rollstuhlgerechtem Duftgarten, Hochbeeten fĂŒr Rollstuhlfahrer, Balancierbalken und einem Barfußweg zur Förderung sensomotorischer Erfahrungen. In mehreren Bauabschnitten wird auf dem AußengelĂ€nde des Schulkindergartens fĂŒr körper- und mehrfach behinderte Kinder, eine Einrichtung der Reha-SĂŒdwest, zudem eine Wasser- und Matschanlage gebaut und es werden ObstbĂ€ume und StrĂ€ucher angepflanzt. Die der Aktion zu Grunde liegende Idee sei es gewesen, das ZusammengehörigkeitsgefĂŒhl - auch beispielsweise zwischen Industrie und sozialen Einrichtungen zu stĂ€rken, so der Initiator und Vorsitzende des Star Care e.V., Klaus Peter Schreck. „Durch unsere UnterstĂŒtzung wollten wir eine Einrichtung hervorheben, die etwas ganz Besonderes leistet ", so Schreck, dessen Verein - eine Hilfsorganisation von Mitarbeitern der DaimlerChrysler AG -es sich zur Aufgabe gemacht hat, Kinder und junge Menschen in Not durch Spenden zu unterstĂŒtzen. „Ohne den Schulkindergarten wĂ€ren viele Familien in ganz schwierigen Situationen. " Besonders freute sich Schreck ĂŒber die spontane Zusage von Uwe KrĂŒger und Christian Titze der Rastatter Firmen KrĂŒger & Grimmeisen Garten- und Landschaftsbau und die Raiffeisen Baucenter Rastatt GmbH & Co. KG, das Projekt zu unterstĂŒtzen. Die beiden Unternehmen stellten am Samstag unter anderem Baumaschinen und Werkzeuge bereit. Der Gartenbaubetrieb Eberts aus Baden-Baden spendierte die ObstbĂ€umchen. Im Projekt „Mit Spaten & Schaufel " sollen laut dem Leiter des Schulkindergartens, GĂŒnter Fier, die Sinne der Kinder geschult, deren KreativitĂ€t gefördert und gemeinsame Erfahrungen gelebt werden. „FĂŒr behinderte Kinder ist ein solcher Sinnesgarten der Zugang zur Welt ", so Fier. Und durch die Gemeinschaftsarbeit vieler Hilfswilliger sei das Projekt zu einem großartigen Beweis gesellschaftlicher Verantwortung geworden. Fier: „Damit wollen wir in der Region ein Signal setzen. "

BNN, 23.10.2006




August 2006
30-08-2006 "Open-Air " und noch mehr
Haus Lebensheimat organisierte Rock-Konzert in Reiselfingen – Gute Resonanz Reiselfingen (pb) "Ein großartiges Projekt Open-Air mit viel Flair hat einen tollen Abschluss gefunden ", meinte der Leiter des Hauses Lebensheimat in Reiselfingen, Norbert Halbherr. Wie er selbst, wurden auch die vielen GĂ€ste am Samstagabend mehr als ĂŒberrascht - es gab tolle Musik und anregende GesprĂ€che. Auch fĂŒr das leibliche Wohl war mit verschiedenen "Snacks " bestens gesorgt. So wurde der Sinn und Zweck des Rock-Konzertes, die Verbindung zwischen Behinderten und Nichtbehinderten noch weiter zu intensivieren, mehr als erfĂŒllt. Bereits im Februar hatten Betreuer Bettina Bednarz und Boris Schmid fĂŒr die geistig behinderten Bewohner des Hauses Lebensheimat in Reiselfingen das Projekt ausgeschrieben. Gespannt wartet man auf die Resonanz und diese war wirklich toll. Die Bewohner, die selbst oft musikalisch sind und auch die Musik lieben, trafen sich mit den beiden Betreuern regelmĂ€ĂŸig, um ein solches Open- Air-Konzert auf die Beine zu stellen. Schon am frĂŒhen Nachmittag wurde die kleine BĂŒhne von der Dietfurthalle geholt und im Hof des Heimes aufgebaut. Ein großer Schneemann - was bei der kalten Witterung, sehr gut passte grĂŒĂŸte mit einem Willkommensschild. Über der BĂŒhne eine große Sonne mit gelben Stoffstrahlen, welche die Lebensfreude, die hier im Heim herrscht, symbolisieren sollte Als um 18 Uhr Sven Adolphsen aus der Wohngruppe 5 stolz die erste Gruppe ansagte, waren die PlĂ€tze unter dem großen Dach fast alle gefĂŒllt. Erfreut zeigten sich die Verantwortlichen Boris und Bettina, dass so viele Reiselfinger, Löffinger und auch Bewohner vom "Fischerhof " in Hammereisenbach und vom Wohnheim in Neustadt, trotz des schlechten Wetters zu dieser Veranstaltung gekommen waren. "FĂŒr mich war es selbstverstĂ€ndlich, diese tolle Veranstaltung zu unterstĂŒtzen ", erklĂ€rte Karin RĂŒppell Leiterin des Altenpflegeheims Löffingen, die zusammen mit Stadtrat Dieter Köpfler und ihrer Kollegin sich mit dem Bewohner Siggi ĂŒber die Aufstellung des FCL diskutierten. Keine Frage war es auch fĂŒr BĂŒrgermeisterstellvertreter Bernd Behnke nach Reiselfingen zu kommen. "Solche Events muss man unterstĂŒtzen wichtig sei nicht nur Kontakte zu knĂŒpfen, sondern gemeinsam etwas zu tun und hier zu zĂ€hlen auch gemeinsame Feste ", so Behnke. In der Zwischenzeit gehöre die Lebensheimat einfach dazu, er klĂ€rte er und Ortsvorsteher Manfred Lauble ergĂ€nzte "Reiselfingen und die Lebensheimat gehören einfach zusammen ". Die Integration ist hier gelungen, obwohl es gar nicht so einfach war, als vor ĂŒber 20 Jahren das Behindertenheim expandierte. Die Behinderten selbst gehören zum Ortsbild, manche sind in den Vereinen integriert und das Miteinander zwischen Bevölkerung und Bewohner sei optimal. GlĂŒcklich schĂ€tzen sich die beiden RĂ€te, dass das Haus vielen Menschen Arbeit und jungen Menschen eine Ausbildungsmöglichkeit bietet. Gisi Cramer, der ehemalige Göschweiler und Rötenbacher, verwöhnte die GĂ€ste mit einer tollen Interpretation von Bob Dylen, Georg Harrison oder Neil Young. Der Gitarrist und SĂ€nger hatte allerdings noch viel mehr zu bieten, wobei seine Songs von Cat Stevens ebenso begeistert aufgenommen wurden, wie seine Eigeninterpretationen. Seit 21 Jahren gibt es die RibbilisuppebĂ€nd. Sie demonstrierten wie musikalisch auch geistig Behinderte sein können. Von der Lebensheimat spielte Sabine Hasenkamp auf der Altflöte mit. Seit Beginn ist Axel Schöpperle aus Titisee mit dabei und auch die ĂŒbrigen Bandmitglieder aus dem Haus Elisabeth prĂ€sentierten ihre Talente unter der Regie von Kurt Joost aus Bonndorf. Die Gruppe "One Dollar for all " wollte mit ihrem Auftritt ihre Verbindung nach Reiselfingen ebenfalls dokumentieren und durch ihre Rock- und Popmusik GĂ€ste nach Reiselfingen locken, wie Bandmitglied Manuel Greschel erklĂ€rt, dessen Schwester und Mutter in der Lebensheimat tĂ€tig sind.

SĂŒdkurier, 28.08.2006

28-08-2006 Hilfe zur Selbsthilfe im eigenen Wohnbereich
ROTT: Beim begleiteten Wohnen des HĂŒlstrunk-Hauses machen Menschen mit Behinderung erste Schritte in die SelbststĂ€ndigkeit „Wohnen ­ Leben ­ Mittendrin“ - unter diesem Leitmotiv bietet das Rehabilitationszentrum SĂŒdwest seit Neuestem ĂŒber das Werner-HĂŒlstrunk-Haus im Rott ambulant begleitetes Wohnen fĂŒr Menschen mit Behinderungen an. Im benachtbarten Robinienhof entstand eine bedarfsgerechte FĂŒnf-Zimmer-Wohngemeinschaft, die seit Ende Juli bis auf einen Platz belegt ist. In Anlehnung an bewĂ€hrte Konzepte in Karlsruhe, Ellwangen, Löffingen und Aalen sollen nun auch in Mannheim Menschen mit Behinderungen die Möglichkeit haben, ihren Alltag weit gehend selbst zu bestimmen. Und wie sich schon nach wenigen Wochen gezeigt hat, genießen die zum Teil mehrfach behinderten Menschen ihre neu gewonnene Freiheit. Losgelöst von der Rundumversorgung im Stammhaus oder zu Hause bei den Eltern, können sie auf einmal selbst bestimmen, wie sie den Tag gestalten. Von Seiten des TrĂ€gers Reha-SĂŒdwest gibt es fĂŒr diese neu gegrĂŒndete Form des begleiteten Wohnens lediglich sozialpĂ€dagogische UnterstĂŒtzung, beispielsweise bei der Gestaltung der alltĂ€glichen LebensfĂŒhrung oder der Organisation des Haushaltes. UnterstĂŒtzung bietet die pĂ€dagogische Begleitung auch bei der Suche nach einer sinnvollen TĂ€tigkeit, der Regelung finanzieller Angelegenheiten oder bei BehördengĂ€ngen an. Pflegedienstleistungen, hauswirtschaftliche Versorgung oder Fahrdienste werden auf Wunsch vermittelt. Die 30-JĂ€hrige Karin Kunschner aus Karlsruhe ist fĂŒr die Organisation des begleiteten Wohnens zustĂ€ndig und hat zwei Mitarbeiter zur Hand, welche tagsĂŒber stundenweise nach der WG schauen und die Bewohner im Alltag begleiten. „Wir geben Hilfe zur Selbsthilfe“, meint Ernst-Volker Knopf. Begleitetes Wohnen bedeute nicht, die behinderten Menschen zu bedienen und ihnen alles abzunehmen: Jeder soll selbst entscheiden.“ „Das, was bereits an SelbststĂ€ndigkeit vorhanden ist, soll weiter ausgebaut werden“, erklĂ€rt Karin Kunschner. Dabei trĂ€ten im Einzelfall mitunter KapazitĂ€ten zutage, welche die ganze Zeit ĂŒber schon im Verborgenen geschlummert hĂ€tten. Auf mittlerweile vier Personen angewachsen, hat sich die Wohngemeinschaft im Rott schon zu einer kleinen Familie entwickelt. „Die Bewohner verstehen sich gut untereinander“, bestĂ€tigen die Betreuer. Oft sitzen sie im Gemeinschaftsraum oder auf einer der beiden Terrassen beisammen, spielen Karten oder Memorie oder lesen. „Es herrscht eine sehr gelöste, lockere Stimmung“. Ernst-Volker Knopf fĂŒhlt sich immer wohl, wenn er in der WG vorbeischaut. „Es ist wichtig, dass jeder selbst entscheidet, wie er den Tag seinen Interessen entsprechend selber gestaltet“, ergĂ€nzt Karin Kunschner. Eine Bewohnerin geht regelmĂ€ĂŸig zu den TausendfĂŒĂŸlern tanzen und hat ihre Mitbewohner zum Teil schon mit ihrer Leidenschaft angesteckt. Ansonsten hat jeder WGler sein eigenes Zimmer mit separatem Telefon- und Kabelanschluss angemietet. Gemeinsam werden BĂ€der, KĂŒche und das Wohnzimmer benutzt. Die Ausstattung der FĂŒnf-Zimmer-WG ist bis ins Detail auf die BedĂŒrfnisse ihrer Bewohner abgestimmt. Der Eingang sowie alle RĂ€ume sind barrierefrei, die KĂŒche verfĂŒgt ĂŒber höhenverstellbare Arbeitsplatten und HĂ€ngeschrĂ€nke, die Duschen in den Badezimmern sind ebenerdig, die TĂŒren verbreitert und auch Lichtschalter, TĂŒr- und Fenstergriffe befinden sich in Griffhöhe der behinderten Menschen. Entsprechend wohl fĂŒhlen sie sich in ihrem neuen Domizil und machen dieses nach und nach zu ihrem ganz persönlichen Zuhause.

Mannheimer Morgen, 23.08.2006

21-08-2006 Dank nobler Spende geht ®s jetzt auf große Fahrt
ROTT : Bewohner des Werner-HĂŒlstrunk-Hauses freuen sich ĂŒber nagelneuen Bus Ob zur großen Freizeit nach Holland oder mal eben kurz aufs Amt - fĂŒr große und kleine Fahrten stand den Bewohnern des Werner-HĂŒlstrunk-Hauses im Rott bisher nur ein klappriger, alter Bus zur VerfĂŒgung. Das wird sich kĂŒnftig Ă€ndern. Ein nagelneuer Bus der Marke Iveco steht nun auf dem Hof des Hauses, in dem mehrfach schwerstbehinderte Menschen leben. FĂŒnf Jahre lang haben Ute Dybisbanski, die Leiterin des Hauses, und ihr Team dafĂŒr gesammelt, haben Kuchenbasare und FlohmĂ€rkte durchgefĂŒhrt und immer wieder die Spendentrommel gerĂŒhrt. So haben sie rund 9000 Euro zusammenbekommen. Eine stattliche Summe, doch fĂŒr ein Rollstuhl gerechtes Fahrzeug leider nicht genug. Da produzierte das Team kurzerhand einen Film, in dem das Werner-HĂŒlstrunk-Haus und seine Bewohner vorgestellt wurden, diesen Film schickte Ute Dybisbanski an die Dietmar-Hopp-Stiftung und bekam schon drei Wochen spĂ€ter die gute Nachricht: Der Bus konnte bestellt werden, die Finanzierung war gesichert. Welches Modell es sein sollte, das war der Heimleiterin schon seit dem Maimarkt klar. Dort hatte sie am Stand von Iveco „ihren " Traum-Bus gesehen war sich sofort sicher: der und kein anderer! Mit Belinda Wienand war bei Iveco auch gleich eine freundliche und engagierte GeschĂ€ftspartnerin gefunden, die noch dazu einen guten Preis fĂŒr das silberfarbene GefĂ€hrt machen konnte. Ausgestattet ist der Bus mit einer elektrischen HebebĂŒhne fĂŒr RollstĂŒhle, insgesamt bietet er neun SitzplĂ€tze, die ganz variabel umgestaltet werden können. „Wir waren damit schon in der frĂ€nkischen Schweiz, nĂ€chste Woche geht es zu einer Freizeit nach Holland ", verriet Ute Dybisbanski: „Und bei kleineren Erledigungen sind wir nun unabhĂ€ngig vom Fahrdienst, der immer lang im Voraus gebucht werden muss ". Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurde der Bus nun an das Werner-HĂŒlstrunk-Haus und seine Bewohner ĂŒbergeben. Mit dabei war neben Belinda Wienand von Iveco auch der GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Dietmar-Hopp-Stiftung, Dietrich Lutat. Mit ihrem finanziellen Beitrag hat die Stiftung die Anschaffung des Busses erst ermöglicht. Aber Belinda Wienand hatte noch ein- Geschenk dabei: Ein Scheck ĂŒber 2000 Euro wurde ĂŒberreicht. Er soll fĂŒr die Anschaffung eines Wasser-Klangbettes benutzt werden. Im Anschluss an so viele Spenden gab es Kaffee und Kuchen, der Zauberclown Bertolini vergnĂŒgte Mitarbeiter und Bewohner des Werner-HĂŒlstrunk-Hauses und am Abend gab es noch eine musikalische Überraschung.

Mannheimer Morgen, Mittwoch 17.06.2006




Mai 2006
31-05-2006 EinzelhĂ€ndler aus Durlach sponsern Schulkindergarten „Prof. Dr. Oskar Vivell“
Mehrere Durlacher EinzelhĂ€ndler unterstĂŒtzten im Rahmen der Sport-Sponsoring-Aktion der Gesellschaft fĂŒr Sportförderung (GFS) den Schulkindergarten „Prof. Dr. Oskar Vivell“ fĂŒr körperbehinderte Kinder in der Raiherwiesenstraße in Durlach. Durch das großzĂŒgige Sponsoring konnte das bestehende Sport- und Bewegungsangebot des Schulkindergartens „Prof. Dr. Oskar Vivell“ erweitert und verbessert werden. Die Kinder und Jugendlichen freuten sich ĂŒber neue hochwertige Sportartikel zur Bewegungsförderung. Zahlreiche bunte GymnastikbĂ€lle, weiche SoftbĂ€lle, JonglierbĂ€lle, ein großes Schwungtuch, zwei mehrteilige Bewegungsparcours, Ballnetze, ein Wurfnetz sowie ein Transport- bzw. Aufbewahrungswagen bereichern die sportlichen AktivitĂ€ten im Förderbereich der Psychomotorik, der Geschicklichkeit und der Bewegungsschulung. Mit viel Spaß „eroberten“ die Kinder die neuen Materialien, die nun dauerhaft zur VerfĂŒgung stehen. Unser herzliches Dankeschön gilt den Firmen: HWS Schenck GmbH, Imm und BĂŒhler Elektronik GmbH, Jakob Elektronik, der Krankengymnastikpraxis Reuter, La Casa Mode GmbH, der Markgrafen Apotheke, ParfĂŒmerie Bertsche, Schreinerei Meier GmbH, der Firma ZIELBAUER Telekommunikation AG und dem Gasthaus zum Ochsen fĂŒr die großzĂŒgige Zuwendung im Gesamtwert von 1155 Euro.



Januar 2006
30-01-2006 MobilitĂ€t fĂŒr Heimbewohner
Reiselfinger Haus Lebensheimat kann durch Spenden Bus fĂŒr Rollstuhlfahrer anschaffen Reiselfingen Das Haus Lebensheimat beherbergt momentan 54 Menschen mit körperlichen oder geistigen Behinderungen und weitere 53 Personen wohnen in der Außenwohngruppe. Darunter sind auch einige Rollstuhlfahrer, die bislang nicht an AusflĂŒgen teilnehmen konnten, da sie nicht in ein normales Fahrzeug umgesetzt werden können und kein speziell ausgestatteter Rollstuhlbus zur VerfĂŒgung stand. Durch viele Spenden von Firmen aus dem Hochschwarzwald konnte nun ein solches Fahrzeug angeschafft werden. Heimleiter Norbert Halbherr machte aus der Inbetriebnahme des neuen Fahrzeuges, das mit einem Linear-Lift zum Transport von Menschen in RollstĂŒhlen ausgestattet ist, ein Fest fĂŒr alle Bewohner des Hauses Lebensheimat. Durch großzĂŒgige Spenden von Firmen aus der Region kamen 5000 Euro zusammen, die letztendlich ein wichtiger Baustein fĂŒr die Anschaffung dieses neuen Fahrzeuges waren. Frank Siefert von der Scheffelapotheke, Axel Fehrenbach von der Zimmerei Fehrenbach, Karin BĂ€chle vom Heizungsbau BĂ€chle und Gert MĂ¶ĂŸner von der Firma SanitĂ€t MĂ¶ĂŸner machten sich ein Bild von dem Neuerwerb, der durch ihre Spenden und der Firmen FliesengeschĂ€ft Rieger, GipsergeschĂ€ft Franz Schweizer, Holzbau Schwörer, Elektrobau Kundt, Elektro-KĂ€lte Technik Rudigier, Elektro Fröhr-RiedmĂŒller, ArchitekturbĂŒro Köpfler, WST Willmann und der Firma Michael Legner, realisiert werden konnte. Mit dem neuen Bus, der Platz fĂŒr acht Personen und bis zu zwei Rollstuhlfahrern bietet, hat das Haus Lebensheimat in seinem Fuhrpark erstmals ein umgerĂŒstetes Fahrzeug. Dieses sei eine wichtige und notwendige Anschaffung gewesen, da drei Rollstuhlfahrer, die im Haus Lebensheimat wohnen, bislang nicht transportiert werden können. „Durch ihre Behinderung können sie nicht auf einen normalen Autositz umgesetzt werden konnten“, erklĂ€rte Halbherr. Doch MobilitĂ€t ist fĂŒr alle Bewohner wichtig. „Mit dem Kauf des neuen Fahrzeuges sind die Spenden sinnvoll angelegt. Es gibt schon seit Jahren intensive Kontakte zum Haus Lebensheimat und wir möchten die Bewohner und die Einrichtung unterstĂŒtzen“, erklĂ€rten die Spender. Um die Sicherheit fĂŒr die Bewohner zu gewĂ€hrleisten, die kĂŒnftig mit dem neuen Fahrzeug transportiert werden, mĂŒssen alle betroffenen Mitarbeiter eine spezielle Einweisung machen. Bewohner Harald wollte den Spendern auch gleich das neue Fahrzeug demonstrieren und fuhr mit seinem Rollstuhl mittels des Linear-Liftes direkt in das neue Fahrzeug. „Momentan ist das Haus Lebensheimat voll belegt“, so der Heimleiter. Es gibt sogar eine Warteliste. 75 Personen kĂŒmmern sich 365 Tage rund um die Uhr um die 107 Personen, die in Reiselfingen und in den Außenwohngruppen in Löffingen leben.

SĂŒdkurier, 23.01.2006

26-01-2006 Woerner & Co. spendet 2.000 Euro an Familienzentrum
Über eine Spende in Höhe von 2.000 Euro können sich der Schulkindergarten fĂŒr körper- und mehrfachbehinderte Kinder sowie Lunette 42, das neue Zentrum fĂŒr Familienbildung, FrĂŒhförderung und Kultur freuen. Der warme Geldsegen fĂŒr die beiden Einrichtungen kommt von der RastĂ€tter Firma Woerner + Cie. GmbH. Deren GeschĂ€ftsfĂŒhrer Gregor Krampe ĂŒbergab den Spendenscheck an GĂŒnther Fier, Leiter des Schulkindergartens, und an Josef Held, Leiter von Lunette 42. Gregor Krampes Firma verzichtet in diesem Jahr auf Weihnachtsgeschenke fĂŒr Kunden und unterstĂŒtzt stattdessen die Bildung und Integration von behinderten Kinder, so Krampe bei der SpendenĂŒbergabe. Mit dem Geld soll die Seminarreihe im Lunette 42 unterstĂŒtzt werden. Dabei wollen die Veranstalter die familiĂ€re Situation von Eltern und Geschwister behinderter Kinder fördern, die hĂ€ufig schweren psychischen Belastungen ausgesetzt seien, so Fier und Held. Text: fuv

Badisches Tagblatt, 09.12.2005




Dezember 2005
24-12-2005 Fast die ganze Gemeinde zieht mit
In Löffingen war der Humanday am Donnerstag eine echte Premiere. Zu diesem Anlass hatte sich (beinahe) die ganze Gemeinde aufgemacht, um miteinander und fĂŒreinander da zu sein. Ein 30 Mann und Frau starkes Helferteam konnte schon am Nachmittag rund 100 GĂ€ste zum alters- und kulturĂŒbergreifenden Kaffee- und Safttrinken, zum Kuchengenießen und WeihnachtsplĂ€tzle knabbern in weihnachtlichem Ambiente begrĂŒĂŸen. Als gegen 19.30 zwar schon viele, aber noch nicht sehr viele GĂ€ste an den aufwĂ€ndig dekorierten Tischen in der Stadthalle Platz genommen hatten, fragte sich so manches Mitglied der parteiĂŒbergreifenden Löffinger Kellner-Crew – bestehend aus BĂŒrgermeisterstellvertreter Norbert Brugger, den StadtrĂ€ten Werner Adrion, Bernd Behnke, Axel Fehrenbach, Willy Frey, Manfred FurtwĂ€ngler, Anette Heiler, Dieter Köpfler, Wolfgang Vogt und Martin Lauble-, wie viele Besucher wohl kommen wĂŒrden. Die Sorge, zu wenige wĂŒrden kommen, war unnötig. Bestuhlt hatte man fĂŒr 200 Leute, einen freien Platz gab schon kurz nach acht nicht mehr. Rund achtzig Privatpersonen, Firmen, Gastronomen, Vereine und Institutionen beteiligten sich am Charity-Fest zugunsten der AGJ Neustadt. Unendlich viele Lebensmittelspenden wurden in ein festhallenbreites BĂŒffet verzaubert.(...) Bis spĂ€t in die Nacht ein Unterhaltungsprogramm der Superlative geboten. Unter anderem traten zwei SĂ€ngerinnen aus dem Haus Lebensheimat auf. Die „abgespeckte“ Stadtmusik Löffingen lieferteein großartiges Konzert. Die TĂ€nzerinnen der „Freebeat Dance Company“ unter Anleitung von Errol Reeves sorgten fĂŒr Jubel und die jungen SĂ€ngerinnen von „The Roses“ die sorgten fĂŒr GĂ€nsehaut und den Kommentar: „Das dauert nicht mehr lange und die stehen auf den großen BĂŒhnen!“ Damit nicht genug der Show: Anja Benz, Peaceful Appendix, Eugenia Hagen, T-Ropes dĂŒrfen auf keinen Fall unerwĂ€hnt bleiben. (...) Nachdenklich stimmte allerdings, dass nur ein Wohnungsloser und ein ehemaliger AGJ-WĂ€rmestubenbesucher sowie tatkrĂ€ftiger Humanday-UnterstĂŒtzer der ersten Stunde nach Löffingen gekommen waren. Das hatte zum einen praktische GrĂŒnde: Die Bahn hatte nicht mehr wie bei den ersten beiden Festen Fahrkarten gespendet. Unklar blieb wohl auch, ob und wo die obdachlosen hĂ€tten ĂŒbernachten können. Eine Überlegung aus der Reihe der StadtrĂ€te weist darauf hin, dass „hier jeder jeden kennt.“ Die Scham, als „arm“ erkannt zu werden, „verbiete“ es den „Armen“, zum Gemeindefest zu gehen. Ein ĂŒberflĂŒssiges GefĂŒhl! „Hier herrscht ein ganz bestimmter Geist. Es ist eine Freude fĂŒr jeden, der hier mitmacht und teilhat“, kommentierte ein Gast.

Badische Zeitung, 24.12.2005

16-12-2005 Aufbruch in ein weitgehend selbstbestimmtes Leben
ROTT: Die Wohngemeinschaft fĂŒr Menschen mit Behinderungen des Werner-HĂŒlstrunk-Hauses ist Anfang Februar bezugsfertig Die vom Werner-HĂŒlstrunk-Haus geplante Wohngemeinschaft fĂŒr Menschen mit Behinderungen nimmt allmĂ€hlich konkrete Formen an. Die beiden Leiterinnen Ute Dybisbanski und Nicole Strauß sind zuversichtlich, dass die im benachbarten Robinienhof entstandenen RĂ€ume ab Anfang Februar 2006 bezugsfertig sind. Parallel soll der hauseigene Fahrdienst ausgebaut werden, so dass er auch von Bewohnern des Stadtteils bei Bedarf genutzt werden kann. Dank einer großzĂŒgigen Spende der Dietmar - Hopp - Stiftung wird Anfang des Jahres endlich das lang ersehnte Transportfahrzeug der Firma Iveco geliefert, das flexibel einsetzbar ist und Platz fĂŒr bis zu fĂŒnf RollstĂŒhle bietet. Die Übergabe der WG im Robinienhof erfolgt zwar schon am 22. Dezember. Bis soweit alles fertig ist – die KĂŒche kommt erst Ende Januar – wird es aber Anfang Februar. Die Wohnung besteht aus fĂŒnf Einzelzimmern mit Telefon- und Kabelanschluss, einem Gemeinschaftsraum, barrierefreier KĂŒche mit höhenverstellbaren Arbeitsplatten und HĂ€ngeschrĂ€nken, zwei Badezimmern mit bodenebenen Duschen sowie zwei Terrassen und einem kleinen Garten. Gedacht ist diese „Außenstelle“ fĂŒr Menschen mit Behinderung, die in der Lage sind, ihr Leben weitgehend selbst zu organisieren beziehungsweise eine Zeit des Tages selbststĂ€ndig zu verbringen. Die Wohngemeinschaft startet zunĂ€chst als Form des betreuten Wohnens, im Laufe des Jahres 2006 dann auch auf Grundlage des „persönlichen Budgets“. Begleitet wird die Maßnahme von der sozialpĂ€dagogischen und pĂ€dagogischen Betreuung im HĂŒlstrunk - Haus. Die Mitarbeiter statten den Bewohnern regelmĂ€ĂŸige Besuche ab und geben ihnen bei Bedarf Hilfestellung. „Zurzeit sind wir noch auf der Suche nach einem geeigneten Pflegedienst, mit dem wir zusammen arbeiten können“, gibt Ute Dybisbanski Auskunft. Die Einzelzimmer sind außerdem noch nicht vollstĂ€ndig belegt. Derzeit finden EinzelgesprĂ€che statt, um zu klĂ€ren, wie groß der Hilfebedarf ist und an welchen Stellen Hilfe angeboten werden kann. „Interessenten können sich noch bei uns melden“, wirbt die Leiterin. Voraussetzung sei, dass man die Nacht alleine verbringen könne. Wer eine Behinderung hat und noch keine eigene Wohnung, kann sich an das Werner–HĂŒlstrunk–Haus wenden. „Da geben wir gerne Hilfestellung“, stellt Ute Dybisbanski in Aussicht. Mittel- bis langfristig sei der Erwerb von zusĂ€tzlichen Wohngemeinschaften geplant. Die WG-Bewohner sollen nach Möglichkeit eine enge Wohngemeinschaft entwickeln und sich gegenseitig unterstĂŒtzen. Auch die Einbindung in das Stadtteilleben soll gewĂ€hrleistet sein. Einmal im Monat findet, jeweils mittwochs, im Soccer-Center am Ullrichsberg ein Stammtisch statt, zu dem alle Interessenten herzlich eingela- den sind. Das nĂ€chste Treffen ist am 18. Januar um 18.30 Uhr. Im Rahmen eines humanitĂ€ren Hilfsprojektes wird in den nĂ€chsten Wochen mit dem 19-jĂ€hrigen Valerij ein junger Russe zu Gast im HĂŒlstrunk-Haus sein. Zurzeit liegt Valerij im UniversitĂ€tsklinikum, wo er wegen seines offenen RĂŒckens operiert wird. In Russland verbrachte er die letzten zwölf Jahre bettlĂ€grig in einem Kinderheim bei Kaliningrad und soll durch die Operation neue SelbststĂ€ndigkeit und LebensqualitĂ€t bekommen. „Er fĂ€ngt schon an, mit dem Rollstuhl alleine durch die Gegend zu fahren“, freut sich Ute Dybisbanski auf den Gast, den sie bei Aufenthalten in Kaliningrad persönlich kennenlernte. dir Weitere Informationen zum Projekt „Betreutes Wohnen“ des Werner-HĂŒlstrunk-Hauses gibt es unter Tel. 0621/72 84 87 50. Interessenten können sich auch per E-Mail melden, unter whh.mannheim@reha-suedwest.

Mannheimer Morgen, 16.12.2005

09-12-2005 Ein Laden mit Vorbildcharakter
In das ehemalige Gasthaus "Adler " in Löffingen ist wieder Leben eingekehrt: Die Behinderteneinrichtung "Haus Lebensheimat " aus Reiselfingen eröffnete hier ein neues GeschĂ€ft (wir berichteten). Im "dies und das " gibt es verschiedene Produkte zu kaufen, welche die Behinderten selbst hergestellt haben oder im GeschĂ€ft selbst noch den "letzten Schliff " bekommen. Löffingen (pb) Das Projekt hat Vorbildcharakter fĂŒr die Ganze Region: Erstmals hat die Behinderteneinrichtung ein GeschĂ€ft eröffnet in dem die Behinderten selbst als VerkĂ€ufer ihre Produkte fungieren. Doch dies ist eine gute Gelegenheit, ganz ungezwungen Kontakte zu knĂŒpfen. Bei der Eröffnung wurde dieser Gedanke bereits in die Tat umgesetzt. Schnell hatte sich eine nette GesprĂ€chsrunde zwischen Behinderten und Nichtbehinderten gebildet und so wurden fĂŒr den einen oder anderen Gast die ersten Barrieren merklich abgebaut. "Jeder Raum der mit Leben erfĂŒllt, ist ein guter Raum ", erklĂ€rt BĂŒrgermeister Norbert Brugger bei der Eröffnung. "Die Bewohner des Haus Lebensheimat erfĂŒllen diesen Raum sicherlich mit intensiveren und fröhlichem Leben, denn sie können sich noch ganz von Herzen freuen ", sagte Brugger weiter. Dies konnte auch Hauptamtsleiterin Rita Bölle spĂŒren, die gleich von einer Heimbewohnerin in den Arm genommen wurde. "Persönliche Kontakte werden hier eben hautnah und ganz ohne Hintergedanken geknĂŒpft ", freut sie sich... "Arbeit ist fĂŒr die Behinderten sehr wichtig, wenn die Artikel dann noch verkauft werden, ist das Erfolgserlebnis noch grĂ¶ĂŸer, betonte Thomas Krzyanowski, der Arbeitserzieher. "Hier beim Verkauf können die Bewohner selbst erleben, was mit ihrer Arbeit passiert und dies motiviert ", sagte er weiter. Wohnbereichsleiterin Anna Pfaff sieht in diesem Laden einen weiteren Schritt zur Integration in der Bevölkerung. "Dies und das " ist nicht nur der Name, sondern auch das Motto des GeschĂ€fts und so findet der Kunde ein vielfĂ€ltiges Sortiment. Die meisten Produkte wurden von den 65 Bewohnern des "Haus Lebensheimat " selbst gefertigt... "Mut tut gut " ist das Motto des "Haus Lebensheimat " in dem Geistigbehinderte wohnen und individuell gefördert werden. "Dieser Mut zeigt sich ", so Heimleiter Norbert Halbherr, "auch bei dieser GeschĂ€ftseröffnuung.

SĂŒdkurier, 09.12.2005




November 2005
25-11-2005 SchĂŒler gestalten ĂŒber Bregtalschule und lĂ€sst Jugendliche zu Wort kommen
Wieder einmal macht die Bregtalschule von sich reden, dieses Mal im wahrsten Sinne des Wortes in einem Internet-Radio. SchĂŒler durften gestern sich und die Einrichtung fĂŒr Kinder und Jugendliche mit EntwicklungsbeeintrĂ€chtigungen vorstellen. Furtwangen- Der Landesverband Baden-WĂŒrttemberg des paritĂ€tischen Wohlfahrtsverbands betreibt seit zwei Jahren ein Internet-Radio, das erste Sparten-Radio mit sozialer Thematik ĂŒberhaupt. Als neues Angebot bietet dieses Radioportal wichtigen sozialen Einrichtungen die Möglichkeit, sich mit verschiedenen BeitrĂ€gen einer interessierten Öffentlichkeit zu prĂ€sentieren. Als erste Einrichtung dieser Art wurde nun die Bregtalschule von einer Mitarbeiterin des Radioportals besucht. Zustande gekommen war der Kontakt ĂŒber Hubert Pawelcyk, der als Mitarbeiter im Internat sich vor allen auch im Bereich Medien immer wieder fortbildet und dabei entsprechende Kontakte geknĂŒpft hat... Und so war nun in der Bregtalschule der Austausch mit der Schule in Rakszawa in Polen das zentrale Thema. Die SchĂŒler der Bregtalschule wurden selbst aktiv, gaben Interviews und fĂŒhrten GesprĂ€che. Dabei zeigte sich Anke Marx, die Mitarbeiterin des Radioportals, ĂŒberrascht, wie frisch die Erinnerungen an die Besuche in Polen noch sind... Nach dem GesprĂ€ch ĂŒber den Austausch folgte dann am zweiten Tag das Interview des Schulleiters Direktor Winfried Neuburger. Die SchĂŒler hatten sich dazu selbstĂ€ndig Fragen ĂŒberlegt, mit denen sie dann im GesprĂ€ch mit Winfried Neuburger den Zuhörern die Einrichtung vorstellen wollen. Aus dem GesprĂ€ch und Interviews der beiden Tage wird Anke Marx dann voraussichtlich sechs verschiedene BeitrĂ€ge gestalten, die ab Anfang Dezember ĂŒber das Internetradio (www.swef-radioportal.de) abrufbar sein werden.(...)
21-11-2005 Lunette 42 feierte Neueröffnung mit Lichterfest
"ZĂŒnde die Lichter an, heller wird es dann. Sei auch du dabei, dass es wirklich wĂ€rmer sei ", lautet eine Liedzeile, die gemeinsam von Eltern, Kindern und Betreuern der Lunette 42, Zentrum fĂŒr Familienbildung FrĂŒhförderung und Kultur, am Samstag beim Lichterfest gesungen wurde. Intention dieses Lichterfestes war es, Lichter anzuzĂŒnden, in der neuen Einrichtung, sie von außen und innen zu beleuchten, um zu zeigen: Hier sind wir, beleuchtet uns und lasst uns euch beleuchten mit unserem neuen Konzept. Die Veranstaltung begann mit der Vorstellung bei der Fachwelt, die aus Vertretern von Beratungsstellen, KindergĂ€rten, Arztpraxen und der Stadt bestand. Hierbei erlĂ€uterte Josef Held, Musiker und SonderpĂ€dagoge, die Neukonzeption der Einrichtung. Byrte Mayland, Leiterin der FrĂŒhförderstelle, sowie das gesamte Team stellten sich vor. Anschließend wurden die TĂŒren fĂŒr Familien und interessierte Besucher geöffnet. Viele waren gekommen, um sich die RĂ€ume anzuschauen und zu erfahren, was es Neues in der Einrichtung gibt oder einfach die verschiedenen Programmpunkte auf sich wirken zu lassen. Es gab Aktionen rund ums Licht und viele musikalische BeitrĂ€ge. Das Haus wurde mit Schwedenfeuer illuminuert.

Badisches Tagblatt, 21.11.2005




Juni 2005
25-06-2005 Bregtalschule lÀdt zu Fest der Superlative
Furtwangen. Es ist so weit: Das Programm fĂŒr das Fest "Europa und mehr Fest " in der Bregtalschule am Samstag 25. Juni von 13 bis 23 Uhr steht fest. Um 13 Uhr ist Festbeginn und um 14 Uhr ist die offizielle Eröffnung mit der integrativen Jugendmusikschul-Band "Integra " Von 14 bis 18 Uhr ist ein Kinderprogramm mit Schminken, Kletterwand, Spiele-Parcours, Ausstellung und Filmen zusammengestellt. Um 15 und 16 Uhr ist jeweils eine TanzvorfĂŒhrung der Anne-Frank-Schule mit "EuropĂ€ischem Tanz ", wĂ€hrend ab 15.30 Uhr der Zauberer "Sebastian " zu sehen ist. Um 16.30 Uhr Offizielle Einweihung des "Europa-Platzes ". Eine FilmvorfĂŒhrung ist fĂŒr 17 Uhr angesetzt und ab 18 Uhr Französische Musik mit "Les Amis de Musette ". Ab 20.30 Uhr gibt es fĂŒr alle Liebhaber Englischer Musik mit den "Green Boys ". Den ganzen Tag ĂŒber laufen noch folkloristische VorfĂŒhrungen und TĂ€nze, unter anderem mit einer Tanzgruppe aus Polen. Es gibt einen Shuttledienst, der zu jeder vollen und halben Stunde von der Post aus zur Bregtalschule fĂ€hrt. (...) Wie ĂŒblich werden Kaffee und Kuchen, aber auch Grillköstlichkeiten, Salate und viele GetrĂ€nke angeboten. Dabei kommt große UnterstĂŒtzung vom "Vatertagswagen " aus Vöhrenbach. Stolz sind die Verantwortlichen, zur offiziellen Europaplatzeinweihung um 16.30 Uhr PrĂ€sident Dr. Balogh aus dem Bacs-Kiskun-Kreis, Konsul Piotr Radosz von der Polnischen Botschaft und einem offiziellen Vertreter Frankreichs begrĂŒĂŸen zu können.

SchwarzwÀlder Bote, 16.06.2005




April 2005
01-04-2005 Schuler SMG ĂŒberreichte Spende an die Wohngemeinschaft Wiesental
Einen besonders herzlichen Empfang bereitete der Leiter der Wohngemeinschaft Wiesental, Jörg Reinhard, den Überbringern der Spende von Schuler SMG. Bereits zum wiederholten Male konnten die BeschĂ€ftigten vom Maschinenbauer in WaghĂ€usel die Arbeit der Wohngemeinschaft finanziell unterstĂŒtzen. Herr Reinhard prĂ€sentierte stolz den Umbau der mit der letzten Spende durchgefĂŒhrt werden konnte. Es handelte sich um die komplette Überarbeitung des Gruppen- und Therapieraumes im Erdgeschoss. Durch die finanzielle UnterstĂŒtzung von Schuler SMG wurde der Raum insgesamt neu eingerichtet und mit einer Deckenhebekonstruktion ausgestattet. So können die Bewohner jetzt fĂŒr spezielle Anwendungen oder auch zum Entspannen in die vorhandenen HĂ€ngematten ohne große körperliche Anstrengung gelegt werden. "Durch den Hebemechanismus kann nun eine Betreuerin alleine einen Bewohner in das Ballbecken heben, was vorher undenkbar gewesen wĂ€re ", so Jörg Reinhard. "Der Umbau wird von den Bewohnern sehr positiv aufgenommen, die helleren Farben und das neue Konzept machen den Raum auch insgesamt freundlicher ", berichtete er weiter. Mit der neuen Spende von 1.100,- Euro werden nun notwendige Umbauten im Dachgeschoss der Wohngemeinschaft vorgenommen. (...)

Mitteilungsblatt WaghÀusel, 01.04.2005




März 2005
09-03-2005 „Jeden Tag ein StĂŒck Kind zurĂŒck“
Wie lange sie wirklich aufgehört hat zu atmen, weiß ihre Mutter nicht. Die junge Frau hat Sara beatmet, bis der Notarzt kam. Heute sitzt die ZweijĂ€hrige auf dem Schoß ihrer Mutter und beißt auf einem Strohhalm herum, durch den sie eigentlich Apfelsaft aus einem Plastikbecher saugen soll. Sara (Namen der Kinder geĂ€ndert) kann nicht laufen und stehen will sie auch nicht recht, sie sagt weder Mama noch Papa und manchmal rollen ihre Augen ĂŒberallhin, nur nicht auf die Schlaufen an der Schaukel, die sie fixieren muss, um sich daran festzuhalten. Sara lernt seit fĂŒnf Monaten mit den Therapeuten der Kinderklinik Schömberg wieder zu laufen, zu sprechen, zu essen und zu spielen. „Sie lernt wieder, was der Sauerstoffmangel ausgelöscht hat“, sagt ihre Mutter. (...)

Pforzheimer Zeitung, 09.03.2005

09-03-2005 Rastatter Wochenschau
Seine Verbundenheit mit dem Kindergarten der Lebenshilfe und dem Kindergarten fĂŒr Körperbehinderte am Westring brachte jetzt der BĂŒrgerverein Augustavorstadt zum Ausdruck. Vorsitzender Wolfgang Krieg lobte bei einem Besuch die Arbeit der beiden Einrichtungen und ĂŒberreichte den Kindergartenleitern Georg Speck und GĂŒnter Fier zwei LaufrĂ€der, die der Verein aus dem Erlös des Kuchenverkaufs beim jĂŒngsten Stadtteilfest West erworben hatte. Gleichzeitig versprach Wolfgang Krieg, sich beim nĂ€chsten Kindergartenfest mit einer Tombola zu beteiligen, um einen Beitrag zur Anschaffung eines dringend erforderlichen KlettergerĂŒsts zu leisten. Begleitet wurde der Vereinsvorsitzende von seiner Stellvertreterin Elisabeth Sauer und den Vorstandsmitgliedern Sigrid Kobus und Anita Wagenbrenner.

RAZ 2005 / Ausgabe 10

01-03-2005 Tolle Fahrt mit Martinshorn
Spannender Besuch bei der Feuerwehr – SchulanfĂ€ngergruppe behandelt vier Elemente Furtwangen Die SchulanfĂ€ngergruppe in der Bregtalschule behandelt momentan als Thema „Die vier Elemente“. Sieben Kinder des Schulkindergartens und drei Kinder des Waldkindergartens haben bisher schon das Element „Luft“ durchgenommen. Hierbei hatten sie die Möglichkeit, die unsichtbare Materie zu erfahren. Die Erzieherinnen Bianca Fischer und Claudia Vogt organisierten dazu zahlreiche Versuche, unterstĂŒtzt von Sonderschullehrer Bernd Böhm. (...) Beim derzeitigen Element „Feuer“ liegt der Schwerpunkt auf der Vermeidung eines Feuers. Besprochen wurde auch das Verhalten, falls es im Schulkindergarten zu einem Brand kommen sollte. Die Kinder lernten die Symbole fĂŒr „Feuerlöscher“ und „Fluchtweg“ kennen und entdeckten in der Schule die Standorte der LöschgerĂ€te. Auch die Fluchtwege konnten sich die Kinder anhand der Schilder einprĂ€gen. (...)

SĂŒdkurier, 01.03.2005




Februar 2005
25-02-2005 Musik baut BrĂŒcken
Gemeinsame Band von Bregtalschule und Jugendmusikschule Furtwangen Klingende BrĂŒcken bauen 15 junge Musiker aus Furtwangen: Gemeinsam musizieren SchĂŒler der Bregtalschule und der Jugendmusikschule in einer Band. Seit November wird einmal pro Woche geĂŒbt, fĂŒnf behinderte Jugendliche der Bregtalschule sind mit Begeisterung dabei. Die Stiftung „Kulturelle Jugendarbeit“ beim Ministerium fĂŒr Kultus, Jugend und Sport förderte das Projekt. Bei der Probe am Mittwochabend in der Friedrichschule ĂŒberzeugte sich der GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Stiftung, Hartmuth Hahn, vom Fortschritt der Band. Die Stiftung fördert Jugendliche, die in Kooperation von Schulen und anderen Organisationen im Bereich der Kultur tĂ€tig sind, insbesondere auch Projekte mit behinderten Jugendlichen. FĂŒr die neue Furtwanger Band stellte sie einige Musikinstrumente sowie VerstĂ€rker und Boxen als „Anschubfinanzierung“ zur VerfĂŒgung. (...) Die Idee kam aus der Bregtalschule: Lidian Fernandes, derzeit Referendarin, hatte eine Band gegrĂŒndet und die Ausschreibung der Stiftung im Internet gefunden. Rektor Winfried Neuburger nahm Kontakt mit der Jugendmusikschule auf und fand in Leiter Bernd Rimbach einen aufgeschlossenen Partner. (...)

SĂŒdkurier, 25.02.2005

25-02-2005 BregtalschĂŒler machen begeistert Musik in eigener Band
Landesstiftung unterstĂŒtzt Projekt mit Jugendmusikschule Furtwangen „I feel good“ von James Brown ist das Musikarrangement der integrativen Schulband. Von der Landesstiftung „Kulturelle Jugendarbeit“ flossen erhebliche Mittel in das gemeinsame Projekt der Bregtalschule, geprobt wird in der Friedrichschule. Einmal wöchentlich proben die jungen Musiker seit November gemeinsam fĂŒr zwei Stunden, Proberaum ist die Friedrichschule. Schon Mitte Mai letzten Jahres grĂŒndete Lilian Fernandes an der Bregtalschule eine Band, die im Heizungskeller probte. Danach las sie von der im Jahr 2000 gegrĂŒndete Stiftung, die kreative Jugendliche fördert, die nicht im Fokus der Öffentlichkeit stehen. (...) Ein fĂŒnfstelliger Betrag floss als Anschubfinanzierung in VerstĂ€rker, Mikrophone, Schlagzeug, Boxen, Bass und E-Gitarren. Insgesamt steht 2005 fĂŒr die 40 landesweiten Projekte ein Betrag von 160000 Euro zur VerfĂŒgung. Die Mittel kommen von den Partnern LottoToto, GEK, Stiftung fĂŒr Bildung und Behindertenförderung und der Landesstiftung Baden-WĂŒrttemberg. FĂŒnf SchĂŒler der Bregtalschule sind Bandmitglieder, SchĂŒler und Lehrer der Jugendmusikschule ergĂ€nzen das instrumentale Angebot mit Saxofon, Querflöte, Keyboard und Gesang, die Besetzung ist jedoch noch variabel. (...)

SchwarzwÀlder Bote, 25.02.2005

05-02-2005 Konrad-Biesalski-Schule freut sich ĂŒber Skibobs
Seit vier Jahren fahren SchĂŒler der Ober- und Werkstufe der Konrad-Biesalski-Schule in Wört fĂŒr eine Skilanglauf-Woche ins AllgĂ€u. Gerade richtig zum ersten Schnee kam die Spende des SanitĂ€tshauses Schad. Das in Ellwangen, Aalen und Bopfingen ansĂ€ssige SanitĂ€tshaus ĂŒberreichte zwei neue Skibobs im Gesamtwert von 1600 Euro. Damit können auch Rollstuhlfahrer an der Skilanglauf-Woche teilnehmen. Fachschulrat Volker Grab und Klassenlehrer Benjamin Richert bedankten sich im Namen aller SchĂŒler.

Ipf- und Jagst-Zeitung, 05.02.2005

02-02-2005 Bregtalschule plant bereits dritte Außenklasse
Direktor Neuburger lĂ€dt zum Empfang / Idee: SchĂŒler könnten Waschsalon betreiben Furtwangen. Zu einem Empfang hatte zum dritten Mal die Bregtalschule die Schulleiter der umliegenden Schulen sowie die BĂŒrgermeister des oberen Bregtals zu Beginn des neuen Jahres eingeladen. (...) Direktor Wilfried Neuburger hob besonders die beiden Kooperations-Klassen an der Friedrich-Schule und an der Hauptschule GĂŒtenbach hervor, die reibungslos funktionieren. Im nĂ€chsten Schuljahr ist eine dritte Außenklasse geplant, die beteiligte Schule aber noch nicht festgelegt.

SchwarzwÀlder Bote, 02.02.2005




Januar 2005
27-01-2005 Therapie-Wanne fĂŒr Behinderte
Rastatt (fuv) – Im kommenden Sommer findet die „2. Rastatter Sommergala“ statt, deren Erlös einem sozialen Zweck dient. Die erste Benefiz-Veranstaltung im Juli 2003 erbrachte etwa 22.000 Euro. Das Geld floss an den „Schulkindergarten fĂŒr körper- und mehrfachbehinderte Kinder“, wo eine spezielle Therapie-Badewanne angeschafft wurde. Seit einem Jahr ist die Wanne im Betrieb, wie der Leiter des Kindergartens, GĂŒnther Fier, im BT-GesprĂ€ch erklĂ€rt. Dabei werde die Wanne nicht zur Körperhygiene, sondern zur Therapie eingesetzt. Der moderne Badezuber, der alleine etwa 13 000 Euro gekostet hat, ist mit vielen technischen Finessen ausgestattet. Dank einer Hubeinrichtung ist es behinderten Kindern möglich, selbst in die Wanne zu klettern. Dass das Badeutensil angehoben und gesenkt werden kann, erleichtert auch die Arbeit der Therapeuten. Unterwasserbeleuchtung, eine Luftperlbad-Funktion und eine integrierte Massagevorrichtung sollen den WohlfĂŒhl-Effekt im Bad erhöhen.(...)

Badisches Tagblatt, 27.01.2005

21-01-2005 SozialpĂ€dagogische Wohngemeinschaft fĂŒr schwerst mehrfachbehinderte Erwachsene
„Bethlem-Krippe“ von Ernst Selder erzielt einen stolzen Betrag An der liebevoll gearbeiteten Krippenlandschaft in der Bahnhofstraße 57 vorbeizuschauen, ist fĂŒr viele Wiesentaler BĂŒrger in der Adventszeit ein besonderes Erlebnis und hat Tradition. Wie in den vergangenen Jahren kommt der Erlös aus der Spendenkasse einer sozialen Einrichtung im Wiesental zu Gute. Ernst Seider und seine Enkelinnen Jaqueline und Jeanette ĂŒbergaben den stolzen Spendenbetrag in Höhe von 534,11 Euro an die Wohngemeinschaft Wiesental. In einem kleinen Rundgang durch die Einrichtung informierte Betriebsleiter Jörg Reinhard die GĂ€ste umfassend ĂŒber das bunte Leben in der Wohngemeinschaft. Dabei wurde auch das kommende Projekt „unterstĂŒtzte Kommunikation“ vorgestellt. Den Bewohnern soll, mit Hilfe von Symbolen auf Tafeln oder speziellen GerĂ€ten, eine bessere VerstĂ€ndigung ermöglicht werden. Dies hat fĂŒr sie einen besonderen Stellenwert, da sich nur wenige mit Worten verstĂ€ndigen können, und es fördert die Selbstbestimmung! (...)

Mitteilungsblatt WaghÀusel, 21. 01.2005

15-01-2005 Mit dem Rollstuhl ins Europaparlament
Ein ganz normaler Schulausflug ins Europaparlament nach Straßburg. Fast. Denn die SchĂŒler der Konrad-Biesalski-Schule in Wört sind körperbehindert, und die Lehrer fahren die Busse höchstpersönlich. (...) Im Schnelldurchgang geht ÂŽs durch das MĂŒnster und dann ab ins Europaparlament, ein pompöser Glaskomplex. "Das ist nur dank unserer Steuergelder möglich ", ruft einer. Außen hui, innen nicht sehr behindertengerecht gebaut. In den Aufzug passt immer nur ein "Rolli " und die Treppen zu den Sitzen auf der TribĂŒne im Plenarsaal lassen keinen Rollstuhlfahrer durch. Außer der Abstimmung zur EU-Verfassung und defekten AbstimmgerĂ€ten erleben die Wörter SchĂŒler wildes Chaos: Abgeordnete machen mit Demo-Plakaten auf sich aufmerksam. Auf der Heimfahrt gibt es viel Erlebtes zu verdauen.

SchwÀbische Post, 15.01.2005

15-01-2005 Auch mit Behinderungen klappt der Schulausflug
WÖRT - TĂŒckische Treppen, zu enge TĂŒren, gefĂ€hrliche Stolperfallen: FĂŒr körperbehinderte SchĂŒler wird eine Reise schnell zum Abenteuer. SchĂŒler der Konrad-Biesalski-Schule fĂŒr Körperbehinderte haben sich mit ihren Lehrern bis nach Straßburg ins EU-Parlament durchgeschlagen. Eingeladen hatte die Europaabgeordnete Heide RĂŒhle. (...) Die GrĂŒnen-Abgeordnete Heide RĂŒhle stellt sich zusammen mit ihrer CDU-Kollegin Inge GrĂ€ĂŸle den Fragen der SchĂŒler. Diese haben sich grĂŒndlich vorbereitet, stellen viele Fragen zur Politik und wollen wissen: "Was macht denn das Europaparlament fĂŒr uns Behinderte? " Die Abgeordneten hĂ€tten zwar ein Gesetz zur Gleichstellung von Behinderten beschlossen, antwortet RĂŒhle. "Das Parlament mĂŒsste sich aber auch an seiner eigenen Nase packen, " findet die Abgeordnete angesichts der fehlenden Rampen und der engen AufzĂŒge. Um so mehr freuten sich RĂŒhle und GrĂ€ĂŸle ĂŒber den Besuch der behinderten SchĂŒler aus Wört: "Das macht Europa lebendiger. " Und wenn sich RĂŒhle durchsetzen kann, dann gibt es bald mehr Behinderte im EU-Parlament: Sie hat Praktika fĂŒr Blinde vorgeschlagen.

Ipf- und Jagdzeitung, 15.01.2005

14-01-2005 Herzlichkeit ist großer Trumpf
GARTENSTADT: Empfang beim Regenbogenkindergarten Die Herzlichkeit umfĂ€ngt einen bereits beim Eintreten: Auch wenn es an diesem Abend voll ist im Regenbogen-Kindergarten, die AtmosphĂ€re ist gut: Ein Dankeschön-Fest fĂŒr alle, die mithelfen das ganze Jahr ĂŒber hat das Team ausgerichtet und 70 GĂ€ste kommen. Aus der Wirtschaft, von VerbĂ€nden und Vereinen. Und sie kommen gerne. (...) Die GrĂŒĂŸe von OberbĂŒrgermeister Gerhard Widder ĂŒberbringt Stadtrat Konrad Schlichter. (...) Schlichter zitierte Albert Schweitzer: “Es kommt nicht darauf an, was wir Ă€ußerlich in dieser Welt leisten, sondern was wir leisten in allen Lagen.“ Der Stadtrat bezog daß auf den Regenbogen-Kindergarten und lobte das Zusammenwirken, das ein Leben erst lebenswert mache. Seit 27 Jahren werde hier beste integrative Arbeit geleistet, das konnte der Redner gar nicht hoch genug bewerten. Er dankte fĂŒr die große Zuwendung, die Kinder hier erfĂŒhren, und ermunterte das engagierte Team, genau in diesem Geiste weiterzuwirken.

Mannheimer Morgen, 14.01.2005

12-01-2005 BlĂ€serspende fĂŒr Bregtalschule
Furtwangen/GĂŒtenbach. Den stattlichen Betrag von 1150 Euro ĂŒberreichten die GĂŒtenbacher HeiligabendblĂ€ser an die Vorsitzende des Freundeskreises der Bregtalschule, Waltraud ZĂ€hringer. (...) Das Geld kommt den behinderten Kindern in der Bregtalschule zugute. (...)

SĂŒdkurier, 12.01.2005

11-01-2005 Dank an die HeiligabendblÀser
Furtwangen / GĂŒtenbach (cha) Den stattlichen Betrag von 1150 Euro ĂŒberreichten die GĂŒtenbacher HeiligabendblĂ€ser an die Vorsitzende des Freundeskreises der Bregtalschule, Waltraud ZĂ€hringer. Wie in jedem Jahr hatten sie am Heiligen Abend die Bewohner durch weihnachtliche KlĂ€nge erfreut – und die GĂŒtenbacher zeigten sich großzĂŒgig. Das Geld kommt den behinderten Kindern in der Bregtalschule zugute.(...)

SĂŒdkurier, 11.01.2005




Dezember 2004
21-12-2004 Spenden fĂŒr Schulkindergarten und Förderverein
Über großzĂŒgige Spenden können sich der Schulkindergarten fĂŒr körper- und mehrfachbehinderte Kinder und der Förderverein fĂŒr blinde Kinder freuen.: Die Firma Johnson Controls, Zulieferer fĂŒr das A-Klasse-Werk mit Sitz im Industriepark auf dem Daimler-Chrysler-GelĂ€nde, spendete beiden Einrichtungen je 3000 Euro.(...) FĂŒr den Schulkindergarten nahm dessen Leiter GĂŒnter Fier die Spende entgegen, fĂŒr den Förderverein Kersten Keller.(...) Der Schulkindergarten hat mit der Johnson-Controls-Spende nun fast die Kosten fĂŒr eine Rollstuhlschaukel zusammen.

Badisches Tagblatt, 21.12.2004

21-12-2004 "Ein normaler Alltag, wie ihn jeder andere auch erlebt "
Mannheim: Wohngemeinschaft fĂŒr Menschen mit Behinderungen sucht Spender fĂŒr neuen Bus Viele Dinge, die den meisten Zeitgenossen ohne Behinderung alltĂ€glich und kaum erwĂ€hnenswert sind, stellen fĂŒr Menschen mit körperlichen oder geistigen EinschrĂ€nkungen Herausforderungen dar. Diese zu bewĂ€ltigen und damit ein GefĂŒhl der EigenstĂ€ndigkeit zu schaffen, haben sich die Mitarbeiter des Mannheimer Werner-HĂŒlstrunk-Hauses zum Ziel gesetzt. Dort leben 30 Menschen mit Behinderungen im Alter zwischen 19 und 50 Jahre zusammen. (...) Neben der Arbeit mit den SchĂŒtzlingen ist auch die Integration der Eltern ein wichtiges Element der Arbeit. "Das Abnabeln ist meist schwieriger als bei Kindern ohne Behinderung ", weiß Ute Dybiskanski. Viele Eltern beteiligen sich rege an den Aktionen des Hauses. Sie sorgen sie beispielsweise fĂŒr Kuchennachschub bei Kaffeenachmittagen und kĂŒmmern sich um den Außenbereich der Einrichtung. Die Einrichtung steht aber nicht nur den Bewohnern und ihren Eltern offen: Sie prĂ€sentierte sich schon mehrfach auf Stadtteilfesten, veranstalten einen gutbesuchten Kaffeenachmittag mit und fĂŒr die Nachbarschaft und waren auf dem Mannheimer Maimarkt mit einem Infostand vertreten. Hier sammelten das engagierte Personal der Einrichtung mehr als 1000 Euro fĂŒr das dringend benötigte Rollstuhlfahrzeug, denn das bisherige ist mittlerweile alt und nicht mehr zuverlĂ€ssig. Um die Kosten aufzubringen, haben sich die Mitarbeiter einiges einfallen lassen: Neben einer Briefmarkenaktion und einem Flohmarkt starteten sie einen Aufruf an die Unternehmen in der Region, wobei die BASF spontan 2000 Euro gespendet hatte. Insgesamt sind schon 9.000 Euro zusammengekommen. Viel, aber noch zu wenig, denn der rollstuhltaugliche Bus soll 24.000 Euro kosten. Deshalb hoffen die Bewohner und Mitarbeiter der Einrichtung auf weitere Spenden aus der Bevölkerung und von Unternehmen. Spendenkonto: Volksbank Rhein-Neckar EG Kontonummer 010 82 05 Bankleitzahl: 670 900 00 Stichwort: "Bus "

Rhein-Neckar Zeitung, 21.12.2004

17-12-2004 Baustoffhandel Maino unterstĂŒtzt erneut die Wohngemeinschaft
Herr Mergner von der Firma Maino Baustoff GmbH ĂŒbergab einen Scheck in Höhe von 500,-- Euro an die Wohngemeinschaft Wiesental. Als großes Projekt steht nun die Erneuerung der WohnkĂŒche unserer Gruppe 2 an.

Mitteilungsblatt Wiesental, 17.12.2004

17-12-2004 Ein Lama sorgt auch in der Fritschlach fĂŒr Gelassenheit
„Wohnen mit Tieren“ heißt das neue Projekt der BauWohnberatung fĂŒr 48 Wohneinheiten in den Rheinauen bei Daxlanden (...) Das Projekt „Wohnen mit Tieren“ unter FederfĂŒhrung der BauWohnberatung setzte sich gegen 20 Mitbewerber durch. Nicht zuletzt deshalb, weil es schlĂŒssig und detailliert durchgeplant ist. Und: Weil die verantwortlichen ArchitekturbĂŒros GrĂŒnenwald + Heyl und die archis die kĂŒnftigen Nutzer von Anfang an mit ins Boot holten. Das sind die stĂ€dtische Heimstiftung, die Reha-SĂŒdwest und die Innere Mission. Sie alle wollen dort WohnplĂ€tze fĂŒr Behinderte mit tiertherapeutischer Begleitung anbieten – eine Art Gesundheitszentrum im Tierpark. Rund ein Drittel der kĂŒnftigen Bewohner wird von den drei Organisationen betreut.(...) GrĂŒnes Licht hat das dritte große Projekt der BauWohnberatung nicht nur von der Stadt und den kĂŒnftigen (Mit-)TrĂ€gern Heimstiftung, Reha-SĂŒdwest und Innere Mission erhalten. Auch die GLS-Gemeinschaftsbank sowie die Stiftung trias haben UnterstĂŒtzung zugesagt. Wenn alles nach Plan verlĂ€uft, erfolgt im FrĂŒhjahr 2005 der erste Spatenstich – 2007 wĂŒrden bereits die ersten Menschen und Tiere einziehen.(...) Badische Neueste Nachrichten, 17.12.2004
11-12-2004 Tony Marshall singt zugunsten von Stiftungen
Baden-Baden (no) – Zugunsten zweier Stiftungen tritt der bekannte Baden-Badener Entertainer am Dienstag auf dem Christkindelsmarkt auf: UnterstĂŒtzt von der Stadtsparkasse, der Festival und der Kur & Tourismus GmbH gibt Tony Marshall ein Konzert auf der „HimmelsbĂŒhne“, wobei er unter anderem um Spenden fĂŒr die Behindertenhilfe bittet. GeprĂ€gt von den Erfahrungen mit seiner heute 25-jĂ€hrigen Tochter Stella, so Marshalls Manager und Produzent Herbert Nold, grĂŒndete der seit Jahrzehnten erfolgreiche SĂ€nger Ende 1999 die Tony-Marshall-Stiftung. Sie soll schwer körperbehinderten und mehrfachbehinderten Menschen helfen und unterstĂŒtzt insbesondere das RehabilitĂ€tszentrum SĂŒdwest fĂŒr Behinderte mit Sitz in Karlsruhe.(...)

Badisches Tagblatt, 11.12.2004

07-12-2004 „Kumbayah my Lord“ lĂ€dt zum Mitsingen ein
White Gospel Project gastiert auf Einladung der Bregtalschule in evangelischer Kirche Furtwangen. „The White Gospel Project“ gastierte in der evangelischen Kirche und die war voll trotz zahlreicher WochenendaktivitĂ€ten. Laut Schulleiter Winfried Neuburger war es die neunte Veranstaltung, zu der die Bregtalschule geladen hatte.(...) SchwarzwĂ€lder Boote, 07.12.2004
06-12-2004 Schwellenangst zu Behinderten soll ĂŒberwunden werden
Haus Lebensheimat in Reiselfingen öffnet Pforten Löffingen-Reiselfingen. „Mut tut gut“ ist der Wahlspruch des Hauses Lebensheimat in Reiselfingen. Mut bewiesen die Verantwortlichen, das Team um Heimleiter Norbert Halbherr, öffentliche Veranstaltungen zu besuchen, zum Schwimmen oder Reiten zu gehen oder im Sommer vor der Eisdiele ein Eis zu lutschen. In Reiselfingen und Löffingen sind die Behinderten schon lĂ€ngst in die Gesellschaft integriert und gehören einfach dazu. Die Schwellenangst zu ĂŒberwinden, sich mit den Behinderten an einen Tisch zu setzen oder ihre Arbeit zu bewundern – diese Chance gab es beim Reiselfinger Adventsbazar.(...) Der Erlös des Adventsbazars wird fĂŒr das Haus Lebensheimat und den Kindergarten Reiselfingen verwandt.

SchwarzwÀlder Boote, 06.12.2004

06-12-2004 Integration ist bei „Lebensheimat“ kein Fremdwort
Die Behinderteneinrichtung wagt lĂ€ngst den Schritt nach außen, erlaubt Blicke nach innen und schafft Begegnungen Löffingen-Reiselfingen. „Mut tut gut“, das ist der Wahlspruch des Hauses Lebensheimat in Reiselfingen – ein Leitsatz, der viele Gesichter hat. Eine Variante ist sicherlich der Gedanke, zu verschiedenen Veranstaltungen des Hauses, in dem behinderte Menschen leben, die Bevölkerung einzuladen und damit die Schwellenangst zu nehmen.(...) Die Schwellenangst zu ĂŒberwinden, sich mit den Behinderten in ihrem Zuhause an den Tisch zu setzen oder ihre Arbeit zu bewundern. Erst kĂŒrzlich gab es die Möglichkeit dazu bim Reiselfinger Adventsbazar. Solche Veranstaltungen sind weit mehr als Verkaufen, erklĂ€rt Heimleiter Norbert Halbherr. Im Vordergrund steht der Kontakt der Behinderten mit den Nichtbehinderten.(...) Der Erlös dieses Adventsbazars wird fĂŒr das Haus Lebensheimat und den Kindergarten Reiselfingen verwandt. Auch beim Nikolausmarkt in Löffingen war das Haus Lebensheimat wieder vertreten. Badische Zeitung, 06.12.2004
01-12-2004 Gospelkonzert in der evangelischen Kirche
Furtwangen. Wie bereits in den letzten Jahren wird das White Gospel Project ein Benefizkonzert zugunsten des Freundeskreises der Bregtalschule Furtwangen veranstalten. Am Freitag, dem 03.12.04 ab 20:00 Uhr kommt die Gruppe in die evangelische Kirche Furtwangen.(...)

Bregtalkurier, 01.12.2004

01-12-2004 Bregtalschule blickt nach Europa
Furtwangen (flu) Die Furtwanger Bregtalschule pflegt weitere internationale Beziehungen. VölkerverstĂ€ndigung und kultureller Austausch seien eine Angelegenheit, die nach Winfried Neuburgers Überzeugung nicht nur den höheren Bildungseinrichtungen vorbehalten sein sollte. Auch deshalb werde der europĂ€ische Gedanke an der Bregtalschule seit 1997 gepflegt, berichtet der Schulleiter. Von sechs Zivildienststellen sind dort zwei PlĂ€tze fĂŒr ein europĂ€isches freiwilliges soziales Jahr reserviert.(...) Das neue Angebot der Bregtalschule im Sinne des EuropĂ€ischen Freiwilligen Dienstes richtet sich an junge Erwachsene zwischen 18 und 25 Jahren.

SĂŒdkurier, 01.12.2004




November 2004
27-11-2004 Bregtalschule peilt Frankreich an
Furtwangen. Der europĂ€ische Gedanke greift in der Bregtalschule weit. Die Schule bemĂŒht sich um die Teilnahme an einem Arbeitsprojekt im benachbarten Frankreich. In Sainte-Marie-aux-Mines soll ein Freizeitparkprojekt enstehen. ArbeitsplĂ€tze fĂŒr Menschen mit Behinderung im touristischen Umfeld wie zum Beispiel Bauernhof, Ă©co-musĂ©e, Minenmuseum, Streichelzoo und Selbstversorgung sollen in dieser strukturschwachen Bergregion entstehen. Dieses Projekt bietet ArbeitsplĂ€tze und Wohnmöglichkeiten fĂŒr SchĂŒler/innen, ebenso fĂŒr Praktikanten/innen aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis, vorerst einmal der Bregtalschule.

SchwarzwÀlder Bote, 27.11.2004

26-11-2004 Gospelmusik bringt SehnsĂŒchte nahe
White Gospel Projekt spielt am 3. Dezember / Konzert zugunsten der Bregtalschule Furtwangen. Das dritte Gospelkonzert mit der Gruppe "White Gospel Project " wird am Freitag, 3. Dezember, ab 20 Uhr in der evangelischen Kirche Furtwangen veranstaltet. Wie bereits in den vorigen Jahren wird das "White Gospel Projekt " ein Benefizkonzert zugunsten des Freundeskreises der Bregtalschule Furtwangen veranstalten.(...)

SchwarzwÀlder Bote, 26.11.2004

24-11-2004 Raus aus dem Schulzimmer
Kinderklinik Schömberg: Neues Fahrzeug sorgt fĂŒr MobilitĂ€t der kleinen Patienten - "Aktion Mensch " SCHÖMBERG. Die Klinikschule und der Kindergarten der Kinderklinik Schömberg haben jetzt einen eigenen VW-Bus mit neun Sitzen fĂŒr den Transport von den rund 45 behinderten Kindern, die wĂ€hrend ihres Aufenthaltes in der Kinderklinik dieser Einrichtung besuchen. DarĂŒber freute sich jetzt vom Rehabilitationszentrum (Reha) SĂŒdwest, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin Marion Reick-Westphal, die TrĂ€ger von der Schule und dem Kindergarten in der Klinik ist. Die Kosten in Höhe von rund 45 000 Euro tragen zu 30 Prozent die Reha SĂŒdwest und zu 70 Prozent die Aktion Mensch, besser bekannt als frĂŒhere Aktion Sorgenkind.

Pforzheimer Zeitung, 24.11.2004

20-11-2004 Bus gibt Behinderten ein kleines StĂŒck MobilitĂ€t zurĂŒck
Schömberg Einen behindertengerechten Kleinbus zur Beförderung von Kindern hat die "Aktion Mensch " der Kinderklinik Schömberg fĂŒr die Schule und den Kindergarten ĂŒberreicht. "Mobil " sein ist heute eine SelbstverstĂ€ndlichkeit. An den Gesamtkosten von rund 45 ooo Euro beteiligte sich die "Aktion Mensch " mit einem Zuschuss von rund 70 Prozent. "Es ist das erste Mal, dass wir ĂŒber einen Bus verfĂŒgen können ", freute sich Gruppenleiterin Marianne Fratzel.(...)

Calwer Kreisnachrichten/SchwarzwÀlder Bote, 20.11.2004

16-11-2004 Waldkindergarten weiht Winterquartier ein
Furtwangen. Der Waldkindergarten weihte mit Fest und Laternenumzug sein Winterquartier ein. Ein umgebauter und beheizbarer Bauwagen dient als Aufenthaltsraum. Seit Herbst 2001 steht der Bregtalschule Furtwangen ein Bauwagen zur VerfĂŒgung, der vom damaligen BĂŒrgermeisterkandidat Manfred Merstetter gespendet und bisher als Gartenhaus und GerĂ€teschuppen verwendet wurde, so die Leiterin des Schul- und Waldkindergartens, Anja GĂŒnthner.

SchwarzwÀlder Bote, 16.11.2004

13-11-2004 Bregtalschule bietet soziales Jahr
Furtwangen Der europĂ€ische Gedanke wird seit 1997 an der Bregtalschule gepflegt und weiterentwickelt. Die Einrichtung hat sich als sogenannte „Hosting-Organisation“ (Aufnahmeprojekt) auf dem europĂ€ischen Markt fĂŒr ein freiwilliges soziales Jahr fĂŒr junge Erwachsene etabliert. Ab 2005 engagiert sich die Schule als Sending-Organisation, um Jugendliche ins Ausland zu vermitteln. Der europĂ€ische Freiwilligendienst bietet die Möglichkeit fĂŒr einen begrenzten Zeitraum in einem europĂ€ischen oder außereuropĂ€ischern Land zu leben und zu arbeiten. Der Freiwillige ĂŒbernimmt eine bestimmte Aufgabe in einer gemeinnĂŒtzigen Einrichtung und wird dort in den Lebens- und Arbeitsalltag eingebunden. Sehr gute Erfahrungen macht die Schule mit den jungen Erwachsenen, sodass nun der Leiter, Winfried Neuburger die Schule als Entsendeprojekt 2005 anbietet.(...) Derzeit ist Monika Mazur aus Polen im Schulkindergarten, es gefĂ€llt ihr sehr gut und die Sprachkenntnisse machen Fortschritte. Nach diesem interessanten Jahr will sie PĂ€dagogik studieren. Der Franzose Julien Lallemand möchte spĂ€ter Sonderschullehrer oder Erzieher werden und sammelt hier seine ersten praktischen Erfahrungen. Von den sechs Stellen fĂŒr Zivildienstleistende sind zwei PlĂ€tze fĂŒr das Freiwillige soziale Jahr reserviert.

SchwarzwÀlder Bote , 13.11.2004

13-11-2004 Lebendiger Kalender
Jugendliche der Bregtalschule gelang schöner Abend Furtwangen (flu) Bereits zum dritten Mal haben Jungen und MĂ€dchen der Furtwanger Bregtalschule selbstĂ€ndig einen Jahreskalender gefertigt. Kein ganz leichtes Unterfangen fĂŒr die behinderten Jugendlichen, wie die betreuende Sonderschullehrerin Anita Nusko bei einer Pressekonferenz erlĂ€uterte. Bereits im FrĂŒhjahr diesen Jahres hat die Furtwanger „Kalendergruppe“ mit den Arbeiten begonnen.(...) Fingerfertigkeiten wurden geĂŒbt zum Beispiel beim Falzen der BlĂ€tter. Das korrekte Binden des Kalenders ist den Jugendlichen ebenso perfekt gelungen wie die Auswahl der Motive: Überaus sehenswerte Bilder ergĂ€nzen auch die gelungenen Titelseiten. Wie Schulleiter Winfried Neuburger erlĂ€uterte, ist ein solches Projekt nicht ganz nebenbei auch dazu geeignet, Fingerfertigkeit, Konzentration und genaues Arbeiten zu schulen.

SĂŒdkurier, 13.11.2004

12-11-2004 Bregtal-SchĂŒler helfen bei 400 Kalender als Buchbinder mit
Furtwangen (bfg). Der dritte Kalender „lebendig 2005“ der Bregtalschule ist ab Mitte November erhĂ€ltlich. Eigenleistung bringen dabei SchĂŒler der Werkstufe ein und binden alle 400 Kalender. Dies spart Geld und schult die Fingerfertigkeit. Die positiven RĂŒckmeldungen ließen am Konzept festhalten, so Internatsleiterin Anita Nusko, die fĂŒr das Kalenderprojekt verantwortlich ist. Er beinhaltet 12 heraustrennbare hochwertige Kunstpostkarten. Wie in den Vorjahren ist ein Gemeinschaftsprojekt mit der staatlichen Schule fĂŒr Körperbehinderte mit Heim in Emmendingen-Wasser.

SchwarzwÀlder Bote, 12.11.2004

04-11-2004 Ein Beitrag zur Integration
Die Spielgruppe „WackelmĂŒtze“ der Stadtteilarbeit Rastatt-West, hat jetzt ihr Domizil im Schulkindergarten fĂŒr körper- und mehrfachbehinderte Kinder am Westring in Besitz genommen. Aufgrund der beengten Raumsituation im StadtteilbĂŒro hatten die MĂŒtter einen neuen Treffpunkt gesucht. Das Angebot des Leiters der Einrichtungen, GĂŒnther Fier, die dortigen RĂ€umlichkeiten zu nutzen, nahmen die Familien des Stadtteils gerne an. Ganz unkompliziert und sehr offen wurden die Kinder im Schulkindergarten empfangen. Die Spielgruppe hat einen eigenen Gruppenraum, der genĂŒgend Platz bietet und mit SpielgerĂ€ten wie BĂ€llen, Matten und Kletterwand ausgestattet ist. Das Besondere ist die Möglichkeit, in einem offenen Raum mit behinderten Kindern in Kontakt zu treten und an gemeinsamen Bewegungsangeboten teilzunehmen.

RAZ - Wochenzeitung fĂŒr Rastatt, 04.11.2004




Oktober 2004
29-10-2004 Reich bestĂŒckter Flohmarkt lockt viele Besucher
Die Besucher strömten nur so herbei. Der Flohmarkt des Werner-HĂŒlstrunk-Hauses, eine Einrichtung des Rehabilitationszentrums SĂŒdwest mit Wohngemeinschaft fĂŒr Menschen mit Behinderung am Ida-Dehmel-Ring, war ein voller Erfolg. (...) Stolz zeigte Pflegerin Rita Rutz die vielen selbst gemachten Karten, die die Bewohner des Hauses mit bunten HerbstblĂ€ttern verziert hatten. Im Erdgeschoss des Werner-HĂŒlstrunk-Hauses lud ein gemĂŒtliches CafĂ© im Wintergarten zum Verweilen ein. Hier saßen die Besucher dicht an dicht und genossen Kaffe und Kuchen, gestiftet von den Eltern der Bewohner. Ute Dybisbanski, die Leiterin des Hauses, war positiv ĂŒberrascht ĂŒber die große Anzahl der Besucher. Der Erlös ist fĂŒr die Anschaffung eines neuen, behindertengerechten Fahrzeuges, das mindestens drei PlĂ€tze fĂŒr RollstĂŒhle haben soll, so dass auch AusflĂŒge damit unternommen werden können.

Mannheimer Morgen, 29.10.2004

28-10-2004 Flott unterwegs
Furtwangen (hei) Mit einem Rennwagen unterwegs sein, das ist der Traum vieler Motorsportfreunde. FĂŒr SchĂŒler des Internats der Furtwanger Bregtalschule ging dieser Traum nun in ErfĂŒllung, Möglich wurde dies durch eine spontane Begegnung an einer Tankstelle: Erwin Maier, Betreuer im Internat, traf dort den Furtwanger Rennfahrer Thomas Schlageter mit seinem Porsche.(...)

SĂŒdkurier, 28.10.2004

27-10-2004 FĂŒr BregtalschĂŒler erfĂŒllt sich ein Traum
Furtwangen. Mit einem Rennwagen unterwegs sein, das ist der Traum so machen Motorsportfreundes FĂŒr SchĂŒler des Internates der Furtwanger Bregtalschule ging dieser Traum nun in ErfĂŒllung. Möglich wurde dies durch eine spontane Begegnung an einer Tankstelle: Erwin Maier, Betreuer im Internat , traf dort den Furtwanger Rennfahrer Thomas Schlageter mit seinem Porsche. Und nach wenigen SĂ€tzen war klar, Thomas Schlageter besucht die SchĂŒler der Bregtalschule und fĂ€hrt mit ihnen eine Runde.

SchwarzwÀlder Bote, 27.10.2004

09-10-2004 Erlös einer Benefiz-Veranstaltung kommt Rastatter Einrichtung zugute
Baden-Baden (red)- Eine Spende in Höhe von 6747 Euro ĂŒbergab Ingrid Laufenberg, PrĂ€sidentin des Inner-Wheel-Clubs Baden-Baden Favorite, gestern im CafĂ© „L8“ in der Staatlichen Kunsthalle an den Leiter des Rastatter Schulkindergartens fĂŒr körper- und mehrfachbehinderte Kinder, GĂŒnter Fier. Dabei handelte es sich um den Erlös einer Benefiz-Veranstalung des Inner-Wheel-Clubs, die kĂŒrzlich in der Kunsthalle stattfand (wir berichteten). Die ansehnliche Summe kann unter anderem zustande durch eine Reihe von Sponsoren und eine musikalische Auktion unter der Regie von Pop-Papst Frank Laufenberg, Ehemann der Inner-Wheel-PrĂ€sidentin. Mit der Spende soll das AußengelĂ€nde des Schulkindergartens verschönert werden, zudem ist geplant, eine Rollstuhlschaukel fĂŒr die Kinder anzuschaffen.

Badisches Tagblatt, 09.10.2004




September 2004
30-09-2004 Schulkindergarten erhÀlt 6 500 Euro
Auktion des Inner-Wheel-Clubs Baden-Baden Rastatt/Baden-Baden (red) – Der Inner-Wheel-Club Baden-Baden Favorite hat bei einer musikalischen Auktion Geld zu Gunsten des Rastatter Schulkindergartens fĂŒr körper- und mehrfachbehinderte Kinder zusammengetragen. (...) Auch die GeschĂ€ftsfĂŒhrerin des Rehabilitationszentrum SĂŒdwest, die den Schulkindergarten in Rastatt trĂ€gt, Marion Reick-Westphal, und der Leiter der Einrichtung, GĂŒnter Fier, waren vertreten. Der Inner-Wheel-Club, die weiblichen Angehörigen der Rotarier, spendete bereits im Juni dem Schulkindergarten Rastatt ein Therapiefahrrad, und auch kĂŒnftig will der Club aus Baden-Baden mit dem Schulkindergarten in Rastatt verbunden bleiben. (...)

Badisches Tagblatt, 30.09.2004

30-09-2004 Benefiz zu Gunsten des Schulkindergartens Rastatt
Zu Gunsten des Schulkindergartens Rastatt veranstaltete der Inner-Wheel-Club Baden-Baden Favorite im neuen CafĂ© „L8“ in der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden eine musikalische Auktion fĂŒr körper- und mehrfachbehinderte Kinder. Pop-Papst Frank Laufenberg, sorgte fĂŒr die musikalische Unterhaltung und bei der Versteigerung von SammlerstĂŒcken, wie etwa ungespielten Schallplaten von maria Callas aus den 60er Jahren, kamen mit den Eintrittsgeldern ĂŒber 6 500 Euro fĂŒr den Schulkindergarten der Reha-SĂŒdwest in Rastatt zusammen. (...) Vom Rehabilitationszentrum SĂŒdwest fĂŒr Behinderte (Reha-SĂŒdwest) waren die GeschĂ€ftsfĂŒhrerin Marion Reick-Westphal und der Leiter des Rastatter Schulkindergartens, GĂŒnter Fier, vertreten. Der Inner-Wheel-Club, die weiblichen Angehörigen der Rotarier, spendete bereits im Juni dem Schulkindergarten Rastatt ein Therapiefahrrad und auch zukĂŒnftig will der Inner-Whel-Club aus Baden-Baden mit dem Schulkindergarten in Rastatt verbunden bleiben.

Badische Neueste Nachrichten, 30.09.2004

27-09-2004 Frank Laufenberg heizt mit Musik ein
Benefizveranstaltung des Inner-Wheel-Clubs in Kunsthalle unterstĂŒtzt Schulkindergarten in Rastatt fĂŒr behinderte Kinder Baden-Baden (gib)-Highlife am Freitagabend im neuen CafĂ© „L8“ in der Staatlichen Kunsthalle - und das noch vor der offiziellen Eröffnung: Eine Benefizveranstaltung des Baden-Badener Inner-Wheel-Clubs machte die Ausnahme möglich. (...) Der Erlös aus den Eintrittspreisen von je 25 Euro plus den Gewinnen aus einer exklusiv bestĂŒckten Tombola soll dem Schulkindergarten in Rastatt fĂŒr körper- und mehrfachbehinderte Kinder zugute kommen. Diese private Einrichtung stellt sich die Aufgabe, noch nicht schulpflichtige Kinder oder wegen fehlender Schulreife zurĂŒckgestellte körper- und mehrfachbehinderte Kinder vom vollendeten zweiten Lebensjahr an zu fördern und sie auf den Besuch der Schule vorzubereiten. (...) Wie viel Geld einging, um das Leben der Kinder in Rastatt fröhlicher und leichter zu gestalten, konnte PrĂ€sidentin Ingrid Laufenberg an diesem Abend noch nicht berichten: es dĂŒrfte aber eine sehr große Summe zusammengekommen sein.

Badisches Tagblatt, 27.09.2004

27-09-2004 Benefizveranstaltung des Inner-Wheel-Clubs in Kunsthalle unterstĂŒtzt Schulkinder
Baden-Baden (gib) – Highlife am Freitagabend im neuen CafĂ© „L8“ in der Staatlichen Kunsthalle – und das noch vor der offiziellen Eröffnung. Eine Benefizveranstaltung des Baden-Badener Inner-Whell-Clubs machte die Ausnahme möglich. (...) Der Erlös aus den Eintrittspreisen von je 25 Euro plus den Gewinnen aus einer exklusiv bestĂŒckten Tombola soll dem Schulkindergarten in Rastatt fĂŒr körper- und mehrfachbehinderte Kinder zugute kommen. Diese private Einrichtungen stellt sich die Aufgabe, noch nicht schulpflichtige Kinder oder wegen fehlender Schulreife zurĂŒckgestellte körper- und mehrfachbehinderte Kinder vom vollendeten zweiten Lebensjahr an zu fördern und sie auf den Besuch der Schule vorzubereiten. (...)

Badisches Tagblatt, 27.09.2004

24-09-2004 Aktion fĂŒr Behinderten-WG in Wiesental
Mitteilungsblatt WaghĂ€usel, 24.09.2004 Im Jahr ihres zehnjĂ€hrigen Bestehens startete Roger Hoffer seine zweite Aktion fĂŒr die schwerst- und mehrfach behinderten Erwachsenen im Alter zwischen 24 und 40 Jahren in der Wohngemeinschaft „Lebensbunt“ in Wiesental. (...) In seinem ElsĂ€sser Lokal „L’Auberge“ wurden an zwei Tagen Flammkuchen, original aus dem Holzofen, angeboten. (...) Heimleiter Jörg Reinhard zeigte sich sehr begeistert von der Aktion, und bestĂ€tigte das warmherzig gute Klima mit der Bevölkerung in Wiesental. Ein GlĂŒcksfall sei auch die UnterstĂŒtzung der Arbeit im Wohnheim mit den 15 Bewohnern durch die engagierte Musik-Therapeutin Cordula Reiner und Schulleiter Karl-Heinz Steffan von der Musik- und Singschule WaghĂ€usel. „FĂŒr einen notwendigen Musikschrank ist die „Auberge“-Spende eine willkommene Hilfe“, freute sich der Heimleiter beim Empfang des 980-Euro-Schecks. An diesem stolzen Betrag war das Personal mit einem Euro pro Stunde und der Chef-BĂ€cker mit seinen Söhnen an den beiden Aktionstagen wesentlich beteiligt – eine gute Sache mit Signalwirkung!
23-09-2004 Aktion fĂŒr Wohngemeinschaft Wiesental
Roger Hoffer startete seine zweite Aktion fĂŒr die schwerst- und mehrfachbehinderten Erwachsenen im Alter zwischen 24 und 40 Jahren in der Wohngemeinschaft „Lebensbunt“ in Wiesental. In seinem ElsĂ€sser Lokal „L’Auberge“ wurden an zwei Tagen Flammkuchen, original aus dem Holzofen, angeboten. Gilbert MaĂšchal aus Salmbach buk mit seinen Söhnen die Köstlichkeit in verschiedenen Varianten. Heimleiter Jörg Reinhard zeigte sich begeistert von der Aktion und bestĂ€tigte das warmherzig gute Klima mit der Bevölkerung in Wiesental. Ein GlĂŒcksfall sei auch die UnterstĂŒtzung der Arbeit im Wohnheim mit den 15 Bewohnern durch die engagierte Musik-Therapeutin Cordula Reiner und Schulleiter Karl-Heinz Steffan von der Musik- und Singschule WaghĂ€usel. „FĂŒr einen notwendigen Musikschrank ist die Auberge-Spende eine willkommene Hilfe“, freute sich der Heimleiter beim Empfang des 980-Euro-Schecks.

Badische Neueste Nachrichten, 23.09.2004

04-09-2004 KBS-Leiter wandert mit beim Infotag im Naturschutzgebiet
Teilnehmer erfahren alles rund um ÂŽs Naturschutzgebiet "Vorbecken Buch " Ipf- und Jagstzeitung, 04.09.2004 - Durch das Naturschutzgebiet "Vorbecken Buch " am Bucher Stausee wanderten gestern der RegierungsprĂ€sident Dr. Udo Andriof und Landrat Klaus Pavel mit vielen Teilnehmern, wie etwa dem Leiter der Konrad-Biesalski-Schule in Wört, Michael Seydaack. Mit dabei waren auch BĂŒrgermeister Achim Kraft und die GeschĂ€ftsfĂŒhrerin des Landesverbandes fĂŒr Körper- und Mehrfachbehinderte Baden-WĂŒrttemberg, Jutta Pagel. Pavel erlĂ€uterte den Erlebnispfad fĂŒr Menschen mit Behinderungen, der 2002 im Naherholungsgebiet Bucher Stausee errichtet wurde. Reinhard Wolf, Leiter der Bezirksstelle fĂŒr Naturschutz und Landschaftspflege Stuttgart gab Informationen zum Naturschutzgebiet Vorbecken Buch. Zudem wurden den rund 30 Teilnehmern eine Informationstafel vorgestellt, die die naturkundlichen Besonderheiten des Naturschutzgebietes nĂ€her bringt.



August 2004
21-08-2004 Unbeschwerte Ferienzeit
Gemeinsame Betreuung fĂŒr Weiherwald- und Alb-Schule BNN, 21./22. August 2004 - Schulkinder machen in den Sommerferien einen weiten Bogen um ihre Schule. Nicht aber die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler der Weiherwald- und Alb-Schule. Sie verbrachten die vergangenen drei Ferienwochen grĂ¶ĂŸtenteils in der „Penne“. Die Alb-Schule war sozusagen der StĂŒtzpunkt fĂŒr die MĂ€dchen und Jungen, die an der integrativen Ferienbetreuung teilnahmen. Integrativ deshalb, weil sowohl behinderte als auch nicht behinderte SchĂŒler zusammen ihre Freizeit verlebten. Beim gestrigen Abschlussfest konnten sich auch die Eltern ein Bild davon machen, wie die Kinder unbeschwert miteinander spielten. (...) Um die rund 25 Kinder kĂŒmmerten sich zehn Studentinnen und Studenten der PĂ€dagogischen Hochschule und der UniversitĂ€t, die vom Ambulanten Dienstleistungszentrum ausgesucht worden waren. Bei der Ferienbetreuung unternahmen SchĂŒler und Studenten AusflĂŒge, wie beispielsweise in ein Puppentheater oder zu einem Bauernhof. (...) Auch im nĂ€chsten Jahr, so Helfer, werde es wieder eine Ferienbetreuung mit SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern beider Schulen geben.
16-08-2004 „Zauberhaftes Rastatt“ mit integrativem Touch
Spastiker-Verein Karlsruhe feierte mit Zaubershow den Abschluß der Stadterholung BNN, 16.08.2004 Rastatt (evo). Begeistert staunten und lachten am Freitagnachmittag im Rastatter Schulkindergarten fĂŒr körper- und mehrfachbehinderte Kinder sowohl behinderte als auch nicht-behinderte Kinder, Eltern und Betreuer ĂŒber die Tricks des Zauberers Sebastian. Mit einem ZauberwĂŒrfel, magischen Karten, der Handpuppe Felix und anderen Utensilien fĂŒhrte Sebastian Mack seinem Publikum verblĂŒffende ZauberkunststĂŒcke vor. Die Mit – mach - Zaubershow war der Höhepunkt des Abschlussfestes, der vom Spastiker-Verein Karlsruhe im Zusammenarbeit mit dem Rehabilitationszentrum SĂŒdwest veranstalteten Stadterholung fĂŒr Kinder und Jugendliche mit Behinderung. (...) Einerseits sollen die Kinder lernen, in Alltagssituationen zurechtzukommen, beispielsweise in einer Eisdiele, und andererseits sollen BerĂŒhrungsĂ€ngste von Seiten der Mitmenschen abgebaut werden. „In Rastatt ist in den letzten Jahren einiges passiert“, freut sich GĂŒnther Fier, Leiter des Schulkindergartens und Hauptverantwortlicher der Ferienfreizeit ĂŒber den positiven Effekt der Integrationsarbeit des Rehabilitationszentrums. (...)
14-08-2004 Viel Geld fĂŒr den guten Zweck
Theatergruppe Die SainĂ€wwel ĂŒbergibt 2.250 Euro an karitative Einrichtung Rhein Main Presse-BĂŒrstadt, 14.08.2004. Ein weiterer SpendenempfĂ€nger war am Donnerstagabend das Werner-HĂŒlstrunk-Haus in Mannheim. Das ist eine betreute Wohneinrichtung fĂŒr Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen. Im Jahr 2000 wurde die Einrichtung neu eröffnet. Die Leitung hat es sich zum Ziel gesetzt, den Betroffenen eine lebenslange Begleitung in ihrem Alltag als unterstĂŒtzende Angebotsform zu unterbreiten. „Wir sind ein offenes Haus“, so die Leiterin Ute Dybisbanski. Das Haus fungiert demnach auch als eine BegegnungsstĂ€tte, um so Barrieren zwischen behinderten und nichtbehinderten Menschen abbauen zu helfen. Das Wohn- und Betreuungsangebot umfasst auch ein Musikzimmer. Die Spende der SainĂ€wwel in Höhe von 277 Euro wurde bereits zur Anschaffung einer Trommel genutzt.
14-08-2004 Magisches Finale
Spastiker-Verein Karlsruhe feierte Abschluss der Stadterholung Badisches Tagblatt, 14.08.2004 Rastatt (rei) – Unter dem Motto „Zauberhaftes Rastatt“ fand gestern Nachmittag das Abschlussfest des Spastiker-Vereins Karlsruhe in der Rastatter Augusta-Sibylla-Schule statt, der ein Kindergarten fĂŒr behinderte Kinder angeschlossen ist. (...) „Wenn man in Massen auftritt, ist die Bevölkerung doch etwas gehemmter“, berichtet Beate Kuhlemann: Vorsitzende des Vereins. „Allerdings sind wir durch unsere Arbeit mit den Kindern in der Öffentlichkeit keine Exoten mehr“, ergĂ€nzt Kindergartenleiter GĂŒnther Fier. (...)
04-08-2004 Tony Marschall
FĂŒr Behinderte bettle ich um jeden Euro Freizeitwoche, Nr. 33, 04.08.2004. „Die Erfahrungen als Eltern eines behinderten Kindes sind sehr bitter“, resĂŒmiert Tony Marshall nach 25 Jahren mit seiner Tochter. „Wir leben in keinem Sozialstaat“, wirft er den Verantwortlichen vor, keine RĂŒcksicht auf körperlich oder geistig benachteiligte Menschen zu nehmen. „Ich fĂŒhlte mich einfach in der Verpflichtung“, erklĂ€rt er, warum er 1999 eine Stiftung zur Förderung von neuen Wohn- und Arbeitsformen fĂŒr behinderte Menschen grĂŒndete.
04-08-2004 Ferienspaß: Kochen, malen, modellieren
Badisches Tagblatt, 04.08.2004. Nicht „backe, backe Kuchen“ sondern „rĂŒhre, rĂŒhre Spaghetti“ hieß es gestern an der Augusta-Sibylla-Schule in Rastatt. Die Mitarbeiterinnen der Stadtteilarbeit haben zum vierten Mal ein Ferienprogramm erstellt. Erstmals, so erlĂ€uterte Beate Walter-Kölmel vom StadtteilbĂŒro, kooperierten dabei die Schule und der Schulkindergarten fĂŒr körper- und mehrfachbehinderte Kinder. Gestern kochte ein Teil der 22 Kinder, die am Vormittag gekommen waren, Spaghetti fĂŒr alle anderen. Außerdem standen Malen am Computer, Modellieren mit Plastilin sowie Yoga auf dem Programm. Auch Kinder aus der Nachbarschaft, die nur Tischtennis oder anderes spielen wollen, sind im offenen Bereich willkommen. GĂŒnther Fier, Leiter des Schulkindergartens, beurteilte die Zusammenarbeit mit der Schule schon am zweiten Tag positiv: „Das kann Zukunft haben“, sagte Frier, der am 13. August zum Abschluss seines Ferienprogramms ab 13.30 Uhr in den Schulkindergarten einlĂ€dt.



Juli 2004
12-07-2004 Geschickte Rolli-Fahrer
Sommerfest der Kinderklinik Schömberg gut besucht – Buntes Programm Pforzheimer Zeitung 12.07.2004-Schömberg. Wenn die Kinderklinik Schömberg zum Sommerfest einlĂ€dt, kommen alle. Auch Politiker, wie StaatsekretĂ€rin Ute Vogt oder Bundestagsabgeordnete Beate Gradistanac (beide SPD.) Sogar „GĂŒnther Carsten Frosch“ von der ARD-Kinderserie „Tigerentenclub“ wurde vom SĂŒdwestrundfunk nach Schömberg geschickt die Herzen der Besucher zu erfreuen. Vom Rehabilitationszentrum SĂŒdwest, dem TrĂ€ger der Kinderklinik, weilte GeschĂ€ftsfĂŒhrer Uwe Herbener-Roos im Kurort, auch BĂŒrgermeister Gerhard Vogel und Gattin Gabrielle ließen es sich nicht nehmen, vorbei zu schauen. Und weil ein Sponsor das Festfinanzierte, gab es Kaffee, Kuchen und Gegrilltes umsonst. Über ein SpendenkĂ€sschen konnte man der Kinderklinik allerdings etwas zuwenden.
10-07-2004 Clowngruppe besucht den Schulkindergarten
BNN 10/11.07.2004-Rastatt. Association RioLI“, eine Clowngruppe aus Frankreich, ist am Montag, 19 Juli, gegen 10 Uhr zu Gast im Schulkindergarten fĂŒr körper- und mehrfachbehinderte Kinder in Rastatt. Bei der Veranstaltung sind auch GĂ€ste willkommen. Die interaktive Vorgehensweise soll Kindern in KrankenhĂ€usern den Aufenthalt ertrĂ€glich machen und vereinfachen. Die sechs Clowns wollen eine VerĂ€nderung der Sichtweise und des Umgangs der Kinder mit ihrer Krankheit erreichen, in dem sie ihnen, ihren Eltern und dem Krankenhauspersonal Momente der Entspannung und der Zerstreuung bieten
09-07-2004 Eine Heimat fĂŒr das Leben
Der Verein Lebens-Heimat feiert sein 40-jĂ€hriges Bestehen. Mehrere Tage dauerten die Feierlichkeiten zum 40-jĂ€hrigen JubilĂ€um des Vereins Lebens-Heimat, ein Haus, das fĂŒr Behinderte ein lebenswertes Zuhause bietet. SchwarzwĂ€lder Bote 09.07.2004-Löffingen-Reiselfingen. Integration, Engagement und das Miteinander sind die Zauberwörter, welche in Reiselfingen gelebt werden. So wurden die Behinderten auch mit in das Festprogramm eingebunden. Heute ist die Integration der Bewohner voll gelungen, doch als sich der Verein 1964 grĂŒndete und zunĂ€chst in Görwihl und 1965 in Reiselfingen das Wohn- und Therapieheim eröffnete, mussten schon große Steine aus dem Weg gerĂ€umt werden, wie Ortsvorsteher Emil Frei erklĂ€rte. Es waren die Eltern der behinderten Kinder, die sich zusammen taten um einen Verein zu grĂŒnden. Sie leisteten Pionierarbeit, die sicherlich nicht einfach war. Doch damit haben sie den Grundstein fĂŒr die heute modellhafte Einrichtung fĂŒr das Wohn- und Therapieheim Lebensheimat gelegt.
07-07-2004 Integration hat geklappt
Beim JubilĂ€um des Hauses „Lebensheimat“ in Reiselfingen gab es viel Lob fĂŒr die Einrichtung LĂ€ngst sind die Bewohner der „Lebensheimat“ in Reiselfingen in die Dorfgemeinschaft integriert, wie beim JubilĂ€um zum 40-jĂ€hrigen Bestehen des Vereins „Lebens-Heimat“ am Wochenende deutlich wurde. Badische Zeitung 07.07.2004-Löffingen-Reiselfingen. Der GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Rehabilitationszentrums SĂŒdwest fĂŒr Behinderte, Uwe Herbener-Roos, bedankte sich bei den Mitarbeitern des Hauses „Lebensheimat“, die ihren Job nicht nur als Arbeit sehen, sondern den Aspekt des Zusammenlebens in den Vordergrund stellen. Unter den verĂ€nderten Rahmenbedingungen mĂŒsse man sich neu orientieren, um das Überleben zu sichern. Daher wĂŒnsche er dem Vorsitzenden und MitbegrĂŒnder des Vereines Lebensheimat, Albert Warth, sowie den Vorstandsmitgliedern, dass sie das Schiff „Lebensheimat“ gut durch das zu erwartende, unruhige Wasser manövrieren.
05-07-2004 Marshall: „Komm, gib mir deine Hand“
Schlagerstar lebt Slogan vor/Benefizkonzert/Standing Ovations in der Löffinger Festhalle Das Benefizkonzert mit Tony Marshall und seiner Band in der gut besuchten Festhalle bildete den Auftakt der Feiern des 40-jĂ€hrigen Bestehens des Hauses Lebensheimat in Reiselfingen SchwarzwĂ€lder Bote 05.07.2004-Löffingen Mit dem Erlös des Konzertes soll das Wohn- und Therapieheim fĂŒr Menschen mit Behinderung mit zusĂ€tzlichen Betreuungsmöglichkeiten ausgestattet werden. Der Slogan der Tony Marshall Stiftung „Komm, gib mir deine Hand“ wurde von allen Beteiligten mit einer beispielhaften Herzlichkeit gelebt, allen voran der Star und Entertainer Tony Marschall. Bereits bei seinen ersten Schritten auf die Löffinger BĂŒhne und dem ersten Song „Lasst uns fröhlich sein“ klatschten und sangen die Zuhörer mit. Zum Abschluß des Konzertes ĂŒberreichten GeschĂ€ftsfĂŒhrer Uwe Herbener-Roos und Heimleiter Norbert Halbherr mit einer Bewohnerin der Lebensheimat Blumen an den Star.
05-07-2004 Der Star hat keine BerĂŒhrungsangst
Benefizkonzert zum 40. Jahrestag „Haus Lebensheimat“ mit Tony Marshall/Weit mehr als eine WohltĂ€tigkeitsveranstaltung Badische Zeitung 05.07.2004-Löffingen. Zum 40. Jahrestag des Hauses „Lebensheimat“ gab es ein Benefizkonzert im großen Stil: Tony Marshall trat in der Löffinger Festhalle auf. „FĂŒr Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen“, wollte Tony Marshall singen. Aber der Abend war weit mehr als eine WohltĂ€tigkeitsveranstaltung. Das Konzert war vor allem auch eine Veranstaltung mit behinderten Menschen. Und Tony Marshall plĂ€dierte deshalb vor allem an das ZusammengehörigkeitsgefĂŒhl: „Wir mĂŒssen zusammenhalten, dann könne wir Probleme lösen.“
05-07-2004 Komm, gib mir deine Hand..
Tony Marshall zeigt bei Benefizkonzert fĂŒr Lebensheimat Löffingen gelebte Herzlichkeit SĂŒdkurier 05.07.2004-Löffingen. Das Benefizkonzert mit Tony Marshall & Band in der gut besuchten Löffinger Festhalle war ein toller Abend fĂŒr Behinderte und Nichtbehinderte. Diese Veranstaltung zum Auftakt des 40-jĂ€hrigen JubilĂ€um des Haus Lebensheimat in Reiselfingen, das Wohn- und Therapieheim fĂŒr Menschen mit Behinderung wurde zur Finanzierung weiterer Betreuungsmöglichkeiten durchgefĂŒhrt. Mit dem Erlös der Benefizveranstaltung der „Tony Marshall Stiftung“ wird die in Arbeit befindliche Außenwohngruppe in Löffingen an der Oberen Hauptstraße mitfinanziert. Der Slogan der Marshall Stiftung „komm gib mir deine Hand“ wurde und wird von allen Beteiligten mit einer Beispielhaften Herzlichkeit gelebt. Allen voran der Entertainer Tony Marshall, der beim Konzert „Hausmeister fĂŒr die Lebensheimat sein wollte und dies nachhaltig mit Sympathie und Zuneigung den Behinderten und Nichtbehinderten demonstrieren.
05-07-2004 Marshall: „Komm, gib mir deine Hand“
Schlagerstar lebt Slogan vor/Benefizkonzert/Standing Ovations in der Löffinger Festhalle SchwarzwĂ€lder Bote 05.07.2004 -Löffingen. Das Benefizkonzert mit Tony Marshall und seiner Band in der gut besuchten Festhalle bildete den Auftakt der Feiern des 40-jĂ€hrigen Bestehens des Hauses Lebensheimat in Reiselfingen Mit dem Erlös des Konzertes soll das Wohn- und Therapieheim fĂŒr Menschen mit Behinderung mit zusĂ€tzlichen Betreuungsmöglichkeiten ausgestattet werden. Der Slogan der Tony Marshall Stiftung „Komm, gib mir deine Hand“ wurde von allen Beteiligten mit einer beispielhaften Herzlichkeit gelebt, allen voran der Star und Entertainer Tony Marschall. Bereits bei seinen ersten Schritten auf die Löffinger BĂŒhne und dem ersten Song „Lasst uns fröhlich sein“ klatschten und sangen die Zuhörer mit. Zum Abschluß des Konzertes ĂŒberreichten GeschĂ€ftsfĂŒhrer Uwe Herbener-Roos und Heimleiter Norbert Halbherr mit einer Bewohnerin der Lebensheimat Blumen an den Star.
02-07-2004 GĂŒtenbach erhĂ€lt Außenklasse der Bregtalschule
Rektor Milesi informiert Gemeinderat ĂŒber Neuerungen / Auch fĂŒr Hauptschule Chance SchwarzwĂ€lder Bote 02.07.2004-GĂŒtenbach. Noch einen zweiten Lokaltermin gab es fĂŒr den Gemeinderat am Dienstag: in der Schule informierte Rektor Aldo Milesi ĂŒber Neuigkeiten. Dabei ging es um die geplante Außenklasse der Bregtalschule an der GĂŒtenbacher Hauptschule als auch um die neuen BildungsplĂ€ne. Zu Gast war an diesem Abend auch Rektor Winfried Neuburger von der Bregtalschule. Konkret geht es um sechs Kinder der Bregtalschule, welche die ersten vier Jahre an der Friedrichschule waren. Nun stehe der Wechsel zur Hauptschule an und da biete GĂŒtenbach gute Voraussetzungen wĂ€hrend an der Furtwanger Hauptschule die VerhĂ€ltnisse relativ beengt seien.
01-07-2004 Die Nachfrage Àlterer Behinderter ist ungebrochen
40 Jahre Haus Lebensheimat: 1972 Beginn der Arbeit in dem Löffinger Ortsteil Reiselfingen / Beachtliche Entwicklung Badische Zeitung 01.07.2004 -Löffingen-Reiselfingen „Ein selbstbestimmtes Leben fĂŒr Menschen mit Behinderungen auf der Grundlage von Selbsthilfe und SolidaritĂ€t zu organisieren und zu gewĂ€hrleisten“- diese Devise der Reha-SĂŒdwest hat sich auch das Haus Lebensheimat in Reiselfingen auf seine Fahnen geschrieben. Gemeinsam mit seinem GrĂŒndungsverein, dem Lebens-Heimat e.V. feiert das Wohn- und Therapieheim fĂŒr behinderte Menschen in Reiselfingen vom 2. bis 4. Juli dessen 40-jĂ€hrigen Bestehen. Aus einer Elterninitiative heraus wurde der gemeinnĂŒtzige Verein 1964 in Görwihl gegrĂŒndet, um die rechtlichen Voraussetzungen fĂŒr den Ankauf eines Hauses mit Bauplatz zu schaffen. 1965 wurde das erste Heim in Görwihl mit zehn geistig- und mehrfachbehinderten Bewohnern eröffnet.
01-07-2004 Zuschlag fĂŒr GĂŒtenbacher Angebot
Hauptschule arbeitet mit Bregtalschule zusammen – Ab September Kooperationsklasse Die GĂŒtenbacher Hauptschule wird zum Kooperationspartner der Furtwanger Bregtalschule. Eine Außenklasse wird ab kommendem Schuljahr in GĂŒtenbach eingerichtet und die behinderten Kinder dann gemeinsam mit den SchĂŒlern der fĂŒnften und sechsten Klasse unterrichtet. SĂŒdkurier 01.07.2004-GĂŒtenbach Über die Zusammenarbeit informierte Rektor Aldo Milesi die GemeinderĂ€te. Die Bregtalschule, in der körperlich und geistig behinderte Kinder untergebracht sind, hat bislang eine Außenklasse in der Grundschule der Friedrichschule in Furtwangen eingerichtet. Nachdem die Kinder nun das Hauptschulalter erreichen, musste eine neue Bleibe fĂŒr die sechs SchĂŒler gefunden werden. Laut Winfried Neuburger, Leiter der Bregtalschule, haben sich drei Schulen angeboten. Die Entscheidung fiel schließlich fĂŒr GĂŒtenbach, weil es „das attraktivste Angebot“ unterbreitet habe, so Neuburger gegenĂŒber dem SÜDKURIER.
01-07-2004 40 Jahre Lebensheimat Reiselfingen
Das ganze Dorf feiert mit Hochschwarzwaldkurier 01.07.2004-Löffingen. 40 –jahre jung wird der Verein Haus Lebens-Heimat in Löffingen. Ein JubilĂ€um das sicherlich viele prominente GĂ€ste aus Nah und Fern nach Reiselfingen lockt. Der bekannteste Gast dĂŒrfte allerdings Tony Marshall sein, der am Freitag, dem 2. Juli um 20:30 Uhr in der Löffinger Festhalle ein Benefizkonzert bestreitet. Das JubilĂ€umsfest dauert drei Tage. Nach dem Highlight durch Tony Marshall feiern am Samstag die Bewohner selbst. Am Sonntag, dem 4. Juli steht ein Sommerfest und der Tag der offenen TĂŒr an.



Juni 2004
26-06-2004 Die Kinderklinik Schömberg freut sich aufs Oechsle-Fest
Pforzheimer Zeitung 26.06.2004-Pforzheim. Die Kinderklinik Schömberg ist Stammgast beim Pforzheimer CityLauf. Auf Initiative der Physiotherapeutin Sabine Kusterer schnĂŒren Patienten und Personal alljĂ€hrlich die Laufschuhe. Mit Elisa Winkler, Peter Borkmann und Rainer Pehlke waren drei Patienten mit großem Enthusiasmus dabei. „Das ist astrein, vor so vielen Zuschauern durch die Stadt zu fahren. Und alle jubeln einem zu“, freute sich Peter Borkmann, der in einem Handbike die 4,2 Kilometer lange Strecke in Angriff genommen hatte.
24-06-2004 Tony Marshall singt in Löffingen
40 Jahre jung wird der Verein Haus Lebensheimat in Löffingen. Ein JubilĂ€um, das sicherlich viele prominente GĂ€ste aus Nah und Fern nach Reiselfingen lockt. Der bekannteste Gast dĂŒrfte allerdings Tony Marshall sein, der am Freitag, 2. Juli, um 20.30 Uhr in der Löffinger Festhalle, ein Benefizkonzert bestreitet. SĂŒdkurier 24.06.2004-Löffingen.Tony Marshall hat eine besondere Beziehung zu Behinderten, da seine Tochter Stella Hilger selbst eine Behinderung hat. Wie wichtig eine gezielte Betreuung fĂŒr die Behinderten und ihre Angehörigen ist, konnte der Star selbst erleben. Er gehörte, wie die Gruppe, welche vor 40 Jahren den Verein Haus Lebensheimat aus der Taufe hob, zu diesen Menschen, welche sich aktiv fĂŒr die Behinderten einsetzten. 1999 grĂŒndete der Fernsehstar zusammen mit Bernhard Camil Haas die Tony Marschall-Stiftung mit Sitz in Baden-Baden. Diese Stiftung unterstĂŒtzt die Reha-SĂŒdwest fĂŒr Behinderte und ihre Einrichtungen in Baden-WĂŒrttemberg. Somit wird der Erlös des Abends fĂŒr das Wohnungsangebot des Hauses Lebensheimat verwandt.
23-06-2004 Marshall haut in Löffingen auf die Pauke
Schlagerstar gibt in der Löffinger Festhalle ein Benefizkonzert zum 40. Geburtstag der Lebensheimat SchwarzwĂ€lder Bote-23.06.2004 -Löffingen. Der Verein Haus Lebensheimat in Reiselfingen feiert sein 40-jĂ€hriges Bestehen. Prominentester Gast bei den Feierlichkeiten ist Tony Marshall, der am Freitag, 2. Juli, um 20:30 Uhr in der Löffinger Festhalle ein Benefizkonzert bestreitet. Marshall hat eine besondere Beziehung zu Behinderten, da seine Tochter Stella Hilger selbst eine Behinderung hat. Wie wichtig eine gezielte Betreuung fĂŒr die Behinderten und ihre Angehörigen ist, konnte der Star selbst erleben. Er gehört, wie die Gruppe, welche vor 40 Jahren den Verein Haus Lebensheimat grĂŒndete, zu jenen Menschen, die sich aktiv fĂŒr Behinderte einsetzten. 1999 grĂŒndete Marshall mit Bernhard Camil Haas die Tony Marshall-Stiftung in Baden-Baden. Diese Stiftung unterstĂŒtzt die Reha-SĂŒdwest fĂŒr Behinderte und ihre Einrichtungen in Baden-WĂŒrttemberg. Aus diesem Grund verzichtet Marshall auf eine Gage und spendet den Erlös der Lebensheimat.
16-06-2004 Lebensheimat kauft Haus in Löffingen
Hochschwarzwaldkurier 16.06.2004-Löffingen. Im Jahre des 40 jĂ€hrigen Bestehens der Lebensheimat Löffingen mit seinen Wohneinheiten im Löffinger Stadtteil Reiselfingen, ist die Nachfrage an HeimplĂ€tzen unvermindert groß. Derzeit besteht eine Warteliste von ĂŒber 20 Anfragen, so Heimleiter Norbert Halbherr. Dies hat zur Folge das sich die Verantwortlichen nach neuen Möglichkeiten umgesehen haben, so Albert Warth Gesellschafter, Aufsichtsrat und Vorsitzender der Lebens- Heimat e.V. und der GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Reha-SĂŒdwest, Uwe Herbener-Roos. So wurde nun das leer stehende GebĂ€ude der Firma EnBW in der Oberen Hauptstraße in Löffingen fĂŒr 320.000 Euro gekauft. Nun stehen Umbaukosten in Höhe von 280.000.- Euro noch an, diese werden mit 40 Prozent durch die „Aktion Mensch“ unterstĂŒtzt. Die restlichen Kosten sollen durch Spenden und der großen Benefizveranstaltung am 2. Juli dem Tony Marshall Konzert in der Festhalle in Löffingen mitfinanziert werden. Mit dem Erwerb des EnBW-GebĂ€udes wird eine Außenwohngruppe mit zehnWohnplĂ€tzen eingerichtet.
11-06-2004 Gute Adresse fĂŒr Behinderte bietet hohe LebensqualitĂ€t
Das Werner-HĂŒlstrunk-Haus hat sich im Stadtteil gut etabliert und scheut auch nicht den Blick ĂŒber den eigenen Tellerrand Mannheimer Morgen, 11.06.2004 -Mannheim. Das Werner-HĂŒlstrunk-Haus am Ida-Dehmel-Ring 39 hat sich seit seiner Inbetriebnahme am 16. Juni 2000 prĂ€chtig entwickelt: Die Leiterin Ute Dybisbanski zog jetzt im GesprĂ€ch mit dem „MM“ positive Bilanz. Mit 29 Bewohnern zwischen 18 und 30 Jahren sei das Wohnhaus fĂŒr Erwachsene mit körperlichen, geistigen und mehrfachen Behinderungen voll ausgelastet, die drei Wohnbereiche funktionieren reibungslos und auch die personelle Situation mit 35 Mitarbeitern habe sich gut stabilisiert. „Der Bedarf fĂŒr Mannheim ist vorhanden“, stellte Ute Dybisbanski fest. Allein auf der Warteliste des HĂŒlstrunk-Hauses seien 60 Personen vermerkt: Das gibt der Heimleitung Anlass ĂŒber eine Expansion im Außenbereich oder durch betreutes Wohnen nachzudenken.



Mai 2004
17-05-2004 Schulung fĂŒr Unterricht und das Leben
Buntes Programm beim Tag der offenen TĂŒr in der Augusta-Sibylla-Schule und den KindergĂ€rten Badisches Tagblatt und Badische Neueste Nachrichten, 17.05.2004 - Rastatt. Zu einem fröhlichen Rummelplatz verwandelte sich am Samstag das GelĂ€nde der Rastatter Augusta-Sibylla-Schule (ASS) sowie das der beiden SchulkindergĂ€rten fĂŒr körper- und mehrfachbehinderte Kinder und fĂŒr geistig behinderte und besonders förderungsbedĂŒrftige Kinder. AnlĂ€sslich der 25-Jahrfeier der Augusta-Sibylla-Schule (der Festakt fand bereits im Januar statt) erfreuten sich beim Tag der offenen TĂŒr zahlreiche Kinder, Eltern und interessierte GĂ€ste an einem bunten Programm. (...) FĂŒr die körperlich behinderten Kinder werden in erster Linie eine intensive Bewegungsförderung, die Förderung des Spiel- und Sozialverhaltens, Übungen des Sprechens, die Schulung der Sinne sowie rhythmisch-musikalische Übungen angeboten. Mit ihren Darbietungen und Aktionen (z.B. das Barfußlaufen auf der Sinnesstraße zur Schulung der Sinneswahrnehmung) veranschaulichten die Kinder des Schulkindergartens fĂŒr Körperbehinderte (TrĂ€ger ist die Reha SĂŒdwest, Karlsruhe) die pĂ€dagogische Arbeit. (...)
17-05-2004 BĂŒrgermeister hilft mit
Offene TĂŒren im sozialpĂ€dagogischen Wohnheim Wiesental BNN 17.05.04-WaghĂ€usel-Wiesental. Zum Tag der offenen TĂŒr hatte die Wohngemeinschaft in Wiesental eingeladen und viele GĂ€ste waren gekommen, um bei herrlichem Sommerwetter durch Unterhaltung, Informationen und FĂŒhrungen Kontakte mit den geistig und körperlich behinderten Kindern in Kontakt zu kommen. Kontakt und Zuwendung seien gerade fĂŒr diese Heimbewohner von besonderer Bedeutung, so der Tenor des Tages, er mache Mut, und „Mut tut gut“. Betriebsleiter Roland Kampe dankte dem Bereichsleiter Jörg Reinhard fĂŒr seine zehnjĂ€hrige gedeihliche Arbeit in der Wohngemeinschaft. , in welcher er mit seinen Mitarbeitern, Praktikantinnen und Helfern, die Geschichte gelenkt und geleitet habe. Die Arbeit fĂŒr diese kranken Menschen sei in einer Zeit, in welcher er mit seinen Mitarbeitern, Praktikanten und Helfern, die Geschicke gelenkt und geleitet habe. Die Arbeit fĂŒr diese kranken Menschen soll in einer Zeit, in welcher Helfern ein Helfer-Syndrom unterstellt oder diese als SozialtrĂ€umer bezeichnet wĂŒrden, besonders wertvoll, fĂŒhrte Roland Kampe vor dem Hintergrund sozialer Sparmaßnahmen aus: “Jede Umarmung und jede helfende Hand bedeuten fĂŒr unsere Heimbewohner unmittelbar erlebbare LebensqualitĂ€t.“
12-05-2004 Tag der offenen TĂŒr im Waldkindergarten
Furtwangen, Bregtalschule Bregtalkurier, 12.05.2004. SĂŒdkurier, 14.05.2004 - Alle zwei Jahre veranstaltet der Waldkindergarten an der Bregtalschule Furtwangen einen Tag der offenen TĂŒr. Der Tag der offenen TĂŒr findet im WaldstĂŒck des Kindergartens sowie in den RĂ€umlichkeiten der Bregtalschule, Dilgerhofweg 13, auch bei schlechtem Wetter statt. Als Höhepunkt spielen die Kinder um 15.30 Uhr das MĂ€rchen "Maschenka und der BĂ€r " als Puppenspiel.
10-05-2004 Haus Lebensheimat legt BauplÀne vor
Außenwohngruppe möchte in die Hauptstraße umziehen / Entscheidender Abschnitt fĂŒr Bewohner SchwarzwĂ€lder Bote, 10.05.2004 - Löffingen-Reiselfingen. Am Donnerstag, 13. Mai, wird der Technische Ausschuss ĂŒber den Bauantrag des Rehabilitationszentrums SĂŒdwest entscheiden. Die Außenwohngruppe der Lebensheimat beabsichtigt, in der oberen Hauptstraße in Löffingen eine neue WohnstĂ€tte fĂŒr betreutes Wohnen einzurichten, da die zehn Bewohner nur noch einer sehr geringen Betreuung bedĂŒrfen. Alle Bewohner gehen einer BerufstĂ€tigkeit nach und können sich selbst versorgen, so Heimleiter Norbert Halbherr. (...)Anfangs waren es vier Behinderte, welche diese SelbstĂ€ndigkeit fĂŒr die Außenwohngruppe erlangt hatten. Den optimalen Förderungen und den vielen Möglichkeiten im Haus Lebensheimat sei es zu verdanken, dass der eine oder andere Bewohner diese Stufe auch erreichen konnte. FĂŒr die Umsiedlung nach Löffingen bedarf es nun baulichen VerĂ€nderungen. "Wenn alles gut lĂ€uft ", so Norbert Halbherr, "könnten die Bewohner Ende des Jahres nach Löffingen umziehen. " Nach dieser Baumaßnahme können wieder zehn neue Behinderte aufgenommen werden. Die Warteliste ist sehr lang, hat das Haus doch einen sehr guten Ruf.(...)
08-05-2004 Eine Wohnung fĂŒr vier Behinderte
Badische Neueste Nachrichten, 8./9.05.2004 - Ganz alltĂ€gliche Wohngemeinschaftssorgen und -nöte - wie Ausgeliehenes nicht wiederzubekommen, teilen auch Maike Baron, Susanne Fischer, Gino Cariola und Matthias Preindl. DarĂŒberhinaus sind sie jedoch wegweisend, sind die Vier in der Stadt doch die Ersten, die eine WG fĂŒr geistig und körperlich Behinderte bilden. Gestern war nun die offizielle Einweihung der behindertenge- recht gebauten Wohnung am Indianaring in der Nordtstadt, in der die vier jungen Menschen Anfang 20 schon ein halbes Jahr wohnen. Nach dieser Zeit seien "Pflege und Betreuung eingespielt, es fehlt nur noch wenig an Ausstattung und die Chemie stimmt ", attestierte Vater Heiner Baron den WG-Genossen, die seit 15 Jahren befreundet sind. Der Leiter der Sozial- und Jugend-behörde, Josef Seekircher, legte die komplizierten VerhĂ€ltnisse dar, in denen die Stadt EigentĂŒmer und Vermieter der Wohnung, die Reha-SĂŒdwest Mieter und die Vier schließlich Untermieter sind. Ohne eine großzĂŒgige und sozial gesinnte Erblasserin hĂ€tte das Projekt, das den Behinderten das Heim erspart, nicht finanziert werden können, so verdeutlichte er, in der Hoffnung auf Nachahmer. Die Reha-SĂŒdwest, so erklĂ€rte wiederum deren GeschĂ€ftsfĂŒhrer Uwe Herbener-Roos, stellt die Ausstattung sowie die Pflege und Betreuung. Auch wenn nĂ€mlich sich die vier Freunde auch untereinander helfen, eine Pflegekraft ist doch immer vor Ort. Dabei lernen die WGler, die tagsĂŒber bei den Hagsfelder WerkstĂ€tten arbeiten, mehr EigenstĂ€ndigkeit und haben eher die Möglichkeit, ihr Leben zu strukturieren als im Heim.



April 2004
23-04-2004 Arbeit fĂŒr Menschen mit und ohne Behinderung
CAP: Integrationsunternehmen ĂŒbernimmt IntermarchĂ©-Markt Der Kurier. Karlsruhe. Das Integrationsunternehmen BZKA - BeschĂ€ftigungszentrum Karlsruhe gGmbH wurde im Jahr 2000 als Tochterunternehmen der Hagsfelder WerkstĂ€tten und Wohngemeinschaften Karlsruhe gGmbH und der Lebenshilfe Karlsruhe Ettlingen und Umgebung e.V. gegrĂŒndet, um Menschen mit Behinderungen, die auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt wenig Chancen haben, zu beschĂ€ftigen und zu qualifizieren. In der letzten Aprilwoche wird die BZKA den IntermarchĂ© Markt der SPAR Handels AG in Karlsruhe, Kaiserallee 37-39 - nach einer kurzen Umbauphase - unter neuem Namen ĂŒbernehmen. Dieser "CAP-Markt " wird der erste Markt dieser Art in Nordbaden sein. (...) Ein "CAP-Markt " - der Name leitet sich vom englischen "handicap " ab - unterscheidet sich nicht durch sein Sortiment von anderen LebensmittelmĂ€rkten, sondern durch seine Mitarbeiter: Neben nichtbehinderten BeschĂ€ftigten arbeiten in CAP-MĂ€rkten Menschen mit Handicap. (...) Das Einsatzgebiet der behinderten Mitarbeiter umfasst das gesamte Arbeitsspektrum im Einkaufsmarkt: Vom GetrĂ€nkelager bis zur Kasse, alles ist möglich. (...) Ab Dienstag, 27. April, 7 Uhr, ist das CAP-Team fĂŒr seine Kunden da.
22-04-2004 Hilfe aus der Raumfahrtmedizin
Rastatt (BNN). Zu einem Informationsabend ĂŒber eine neue Therapieform lĂ€dt der Schulkindergarten fĂŒr Körperbehinderte am Donnerstag, 6. Mai, um 20 Uhr in den Westring 22 ein. Die dort vorgestellte Adeli-Therapie eignet sich fĂŒr Kinder und Jugendliche mit cerebralen Bewegungsstörungen. Der wesentliche Unterschied dieser Therapie zu anderen bekannten Rehabilitationsmethoden besteht - laut Pressemitteilung - in der hohen Wirksamkeit sogar bei schwereren Formen und spĂ€teren Stadien. Die Adeli-Behandlung basiert auf der DurchfĂŒhrung intensiver neurophysiologischer Übungen im speziell entwickelten therapeutischen Anzug, der seinen Ursprung in der Raumfahrtmedizin hat. Wie es weiter heißt, beeinflusst der Adeli-Anzug die Strukturen des zentralen und peripheren Nervensystems, seine heilende FĂ€higkeit erstreckt sich auf motorische Funktionen des Rumpfes, der oberen und unteren ExtremitĂ€ten, auf die Artikulationsmuskulatur und die sensorischen Funktionen. Die Behandlung ist schmerzlos und harmlos und die erlernten FĂ€higkeiten bleiben nach Beendigung der Rehabilitation bestehen, so die Mitteilung. (...)
19-04-2004 BerĂŒhrungsĂ€ngste sind immer noch weit verbreitet
Der grĂ¶ĂŸte Wunsch vieler Behinderter ist UnabhĂ€ngigkeit BNN Karlsruhe. "40 Punkte werden dem Karlsruher SC in diesem Jahr nicht reichen, um nicht abzusteigen. Da ist sich Johannes Schnar sicher. In der Zweiten Bundesliga gehe es sehr eng zu am Tabellenende, und deshalb brauche der KSC noch einige Punkte. Bei jedem Heimspiel sitzt der 16-jĂ€hrige Oberreuter auf der TribĂŒne und verfolgt gespannt das Geschehen auf dem Platz. Vermutlich wĂŒrde er am liebsten die nötigen Tore selber schießen, immerhin ist er ein leidenschaftlicher und einer der besten Kicker in der Schule fĂŒr Körperbehinderte in Karlsbad-Langensteinbach. Die besucht Johannes nĂ€mlich. Er hat von Geburt an BeeintrĂ€chtigungen bei Motorik und Bewegung der rechten KörperhĂ€lfte. Damit er alles gut verstehen kann, hat er außerdem in jedem Ohr ein HörgerĂ€t. Johannes ist im zehnten Schulbesuchsjahr und bekleidet das wichtige Amt des Schulsprechers: Er kĂŒmmert sich um die Belange seiner 250 MitschĂŒlerinnen und MitschĂŒler. "Krank " oder "nicht normal zu sein " lĂ€sst Johannes als Charakterisierung seiner Person nicht gelten. Er sei lediglich beeintrĂ€chtigt. Aufgrund seines auffĂ€lligen Ganges kommt es aber immer wieder vor, dass Menschen vor ihm erschrecken. "BerĂŒhrungsĂ€ngste gibt es schon ", nickt er zustimmend. Dabei wĂŒnschen sich behinderte Jugendliche eigentlich nichts mehr, als wie ganz normale Menschen behandelt zu werden. Dies hat auch eine Umfrage der Diakonie Baden bei 14- bis 17-jĂ€hrigen SchĂŒlern in verschiedenen Körperbehindertenschulen der Region ergeben. Eine der hĂ€ufigsten WĂŒnsche der Jugendlichen: Irgendwann einmal selbststĂ€ndig leben zu können und auf niemanden angewiesen zu sein. (...)
03-04-2004 GrundschĂŒler ĂŒberreichen Scheck
ScheckĂŒbergabe an Tony Marshall und Tochter Stella Badener Tagblatt, 03.04.2004 - KĂŒrzlich ĂŒbergaben SchĂŒler der Grundschule des PĂ€dagogiums im Namen ihrer MitschĂŒler dem Rehabilitationszentrum SĂŒdwest fĂŒr Behinderte in Karlsruhe einen Scheck in Höhe von 1 000 Euro. Der Betrag ist der Erlös eines Weihnachtsbasars. Dabei haben die Kinder ihre mit viel Liebe und großer Ausdauer hergestellten Bastelarbeiten verkauft. Weihnachtliche Blumentöpfe, Zaunlattenfiguren, Engel an Tannenzweigen, NikolausanhĂ€nger und vieles mehr haben zur Dekoration in den Wohnzimmern beigetragen. Die Kinder sollen durch diese Aktion im Umgang mit ihren Mitmenschen sensibilisiert werden, heißt es in einer Mitteilung. Sie erfahren, dass sie mit ihrer TĂ€tigkeit andere Menschen unterstĂŒtzen und helfen können. FĂŒr Kinder sei es wichtig, transparent zu machen, wohin das Geld fließt und wofĂŒr es Verwendung findet.
01-04-2004 SchĂŒler ĂŒben Sozialkompetenz
SchĂŒler der elften Klasse helfen im Rahmen eines Praktikums in sozialen Einrichtungen mit Badener Tagblatt, 01.04.2003 - Rastatt. Soziale Verantwortung ĂŒbernehmen: das ist das Ziel eines Praktikums am Tulla-Gymnasium. Im Rahmen dieses Sozialpraktikums besuchen fĂŒnf SchĂŒler noch bis 8. April den Schulkindergarten fĂŒr körper- und mehrfachbehinderte Kinder am Westring. Die Tullaner begleiten eine Kindergartengruppe und sind auch bei AusflĂŒgen mit von der Partie - wie gestern beim theraupeutischen Reiten auf dem Rieder Hof. (...)Die Jugendlichen konnten zwischen Altenheim, Krankenhaus, Beratungsstelle oder Behinderteneinrichtung wĂ€hlen. Großer Beliebtheit erfreute sich der Schulkindergarten fĂŒr körper- und mehrfachbehinderte Kinder in Rastatt. FĂŒnf SchĂŒler im Alter zwischen 16 und 17 Jahren haben sich fĂŒr diese Einrichtung entschieden, in der sie von 8 bis 14 Uhr den Erzieherinnen zur Hand gehen. Nach dem gemeinsamen FrĂŒhstĂŒck mit den Kidnern geht es zu verschiedenen Aktionen, wie zum Beispiel auf den Spielplatz oder auf den Markt. Gestern waren die sozial engagierten Jugendlichen mit zwei Erzieherinnen - Veronika Lux und Claudia Mast - und sechs mehrfach und körperlich behinderten Kindern zwischen zwei und sieben Jahren beim therapeutischen Reiten auf dem Rieder Hof in Rastatt.(...)



März 2004
25-03-2004 Große Spende fĂŒr Behinderte
Uli Lange ĂŒbergab 131 612 Euro an ZDF-Intendant SchĂ€chter BNN Karlsruhe. Große Freude beim ZDF in Mainz: Uli Lange, der Initiator des "Festivals der guten Taten ", ĂŒbergab zusammen mit dem Hauptsponsor dieses Projekts, Dr. Wolfang MĂŒller, Vorstandsvorsitzender der BBBank Karlsruhe, den Spendenscheck aus den Veranstaltungen des vergangenen Jahres an ZDF-Intendant Markus SchĂ€chter fĂŒr die "Aktion Mensch ". (...) ZDF-Intendant Markus SchĂ€chter sagte bei der ScheckĂŒbergabe in seinem BĂŒro auf dem Lerchenberg: "Die BĂŒrger Mechernichs haben gezeigt, was man mit Engagement und HIlfsbereitschaft erreichen kann. Die beeindruckende Summe fĂŒr die Behinderteneinrichtungen der "Aktion Mensch " ist ein neuerlicher Nachweis, dass das "Festival der guten Taten " den SolidaritĂ€tsgedanken immer wieder nachhaltig aktiviert. " (...) Seit nunmehr 29 Jahren gibt es das "Festival der guten Taten ", das 1975 von Uli Lange in Bretten ins Leben gerufen wurde. Seitdem hat es eine Spenden-Gesamtsumme von mehr als 3,6 Millionen Euro eingespielt.



Februar 2004
28-02-2004 Boxmantel fĂŒr guten Zweck
BNN versteigern Regina Halmichs Kampfmantel und Poster BNN Karlsruhe. Noch ist der Boxmantel, den Boxweltmeisterin Regina Halmich bei ihrem erfolgreichen Kampf gegen Johanna Pena-Alvarez in der dm-Arena getragen hat, zu haben. Die BNN versteigern das edle StĂŒck zu Gunsten des Projekts "Sport fĂŒr Kinder mit Behinderungen ". Das Höchstgebot fĂŒr den pinkfarbenen Mantel mit dem Stadtmarketing-Slogan "Karlsruhe - viel vor. viel dahinter " liegt bei 299 Euro. fĂŒr die 118 x 175 Zentimenter großen Plakate (...) können ebenfalls noch Gebote abgegeben werden. Bieter sind ab 20 Euro dabei. (...) Das Geld, das durch die Versteigerung zusammenkommt, wird die Weltmeisterin am Samstag, 6. MĂ€rz, an die TrĂ€ger des Projekts "Sport fĂŒr Kinder mit Behinderungen " ĂŒbergeben. (...) Und so wird gesteigert: Wer Interesse an dem Boxmantel hat, gibt bis spĂ€testens Mittwoch, 3. MĂ€rz, ein Gebot bei der BNN-Redaktion Karlsruhe-Stadt ab - entweder per Fax oder per Post. (...)
28-02-2004 Tony Marshall kommt zu Benefizkonzert
Badische Zeitung Löffingen. Zum 40-jĂ€hrigen JubilĂ€um des Vereins Lebensheimat e.V. laden das Haus Lebensheimat in Reiselfingen und die Tony Marshall Stiftung am 2. Juli zu einem Benefizkonzert in die Löffinger Festhalle. Tony Marshall unterstĂŒtzt mit seinem Auftritt, fĂŒr den er keine Gage erhĂ€lt, das Haus Lebensheimat in Reiselfingen, dem auch der Erlös des Benefizkonzerts zugute kommt. Da das Konzert auch eine gute Außenwerbung fĂŒr Löffingen ist und der Erlös des Abends einem gemeinnĂŒtzigen Zweck zugefĂŒhrt wird, liegt bei der Stadt der Antrag, die Festhalle kostenlos zur VerfĂŒgung zu stellen. (...)
24-02-2004 Spende fĂŒr musische BildungsstĂ€tte
Badisches Tagblatt Die Siemens Landis & Staefa Produktion GmbH hat der Musikschule fĂŒr Behinderte und Nichtbehinderte in Rastatt 2 500 Euro gespendet. Derzeit besuchen rund 170 SchĂŒler die musisch-kulturelle BildungsstĂ€tte, die zum Ziel hat, behinderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Musikkultur vertraut zu machen - egal wie schwer ihr Handicap ist.
18-02-2004 Ich wollte meine bisherigen Erfahrungen nicht missen
Bruchsal. Zivildienstleistender Alexander Dreher hilft ĂŒber FED Angehörigen behinderter Menschen Wochenblatt Bruchsal. Christian hat im Mutterleib zu wenig Sauerstoff bekommen. Er ist schwer gehandicapt. Der ZehnjĂ€hrige kann nicht sprechen, nicht selbstĂ€ndig laufen, auch nicht alleine essen. Christian hat jedoch das große GlĂŒck, bei seinen Eltern zu Hause aufzuwachsen und nicht in ein Heim zu mĂŒssen. Der Familien entlastende Dienst der Individuellen Schwerstbehindertenbetreuung Karlsruhe (ISB) trĂ€gt einen entscheidenen Teil dazu bei. Grundidee ist, Angehörigen behinderter Menschen fĂŒr einige Stunden, einen Tag oder auch mal ĂŒber das Wochenende FreirĂ€ume zu schenken. (...) "Durch den Familien entlastenden Dienst haben sie die Chance, kurzfristig organisierte UnterstĂŒtzung zu erhalten. " Claudia Walter, Mutter von Christian, nimmt den Familien entlastenden Dienst (kurz "FED ") seit vier Jahren in Anspruch. (...) Informationen zum Familien entlastenden Dienst und allen weiteren Angeboten gibt die ISB Karlsruhe unter (07 21) 9 32 74-0.
05-02-2004 BroschĂŒre ĂŒber barrierefreien Urlaub
BNN Karlsruhe Kisslegg. Über Urlaub ohne Hindernisse informiert die BroschĂŒre "Baden-WĂŒrttemberg barrierefrei erleben ". Die Tourismus-Marketing GmbH Baden-WĂŒrttemberg hat hier fĂŒr mobilitĂ€tsbehinderte Menschen fast 100 Orte und ĂŒber 160 Betriebe aufgelistet. Gemeinsam mit einem reiseerfahrenen Rollstuhlfahrer des Vereins aktive Behinderte Stuttgart wurde geprĂŒft, ob die HĂ€user auf Besucher mit körperlichen Handicaps abgestimmt sind. Auch barrierefreie Ausflugsziele und SehenswĂŒrdigkeiten sind verzeichnet. Die BroschĂŒre ist beim Info- und Prospektservice Baden-WĂŒrttemberg unter der Nummer (0 18 05) 55 66 90 erhĂ€ltlich.



Januar 2004
31-01-2004 Segensreiche Einrichtung gefeiert
Festakt 25 Jahre Augusta-Sibylla-Förderschule und SchulkindergĂ€rten / Viel Lob und Anerkennung Rastatter Tageblatt. Mit einem ansprechenden Festakt unter reger Beteiligung der Kinder und Jugendlichen haben die Augusta-Sibylla-Schule sowie die SchulkindergĂ€rten fĂŒr geisitg- und körperbehinderte Kinder am 30. Januar ihr 25-jĂ€hriges Bestehen gefeiert. Neben der WĂŒrdigung der Arbeit der sonderpĂ€dagogischen Einrichtungen und gegenseitigen Dankesworten wurde dabei mehrfach die Bitte an die Politik transportiert, auch in Zeiten knapper Kassen die Förderung benachteiligter Kinder weiter wie bisher zu unterstĂŒtzen. (...) Wie Landrat Werner Hudelmaier betonte, bekenne sich der Landkreis, der als einziger in Baden-WĂŒrttemberg die TrĂ€gerschaft aller Förderschulen ĂŒbernommen habe, zu seiner Verantwortung. (...) Immerhin habe die Förderung dieser Schulen bereits fast die Drei-Millionen-Euro-Grenze erreicht, wobei der Eigenanteil des Kreises Rastatt bei einer Million liege. Hudelmaier, der als JubilĂ€umsgeschenk zudem Spiele fĂŒr die Kinder mitbrachte, wĂŒrdigte die verdienstvolle TĂ€tigkeit der "segensreichen Einrichtung " am Westring, die ihresgleichen suche. (...)
27-01-2004 Freiwillige bringen Schwung und neue Ideen
Bei Reha-SĂŒdwest arbeiten derzeit 70 "FSJler " BNN Kreis Karlsruhe. "Wenn mich eines der behinderten Kinder anlĂ€chelt, bin ich glĂŒcklich ", sagt Anja Stach (19), eine der etwa 70 Mitarbeiterinnen im Freiwillinge Sozialen Jahr beim Rehabilitationszentrum SĂŒdwest, ein TrĂ€ger von Behinderteneinrichtungen in ganz Baden-WĂŒrttemberg. Anja ist in der Kurzzeitunterbringung in Karlsruhe tĂ€tig. Hier hilft sie, die behinderten Kinder und Jugendlichen zu versorgen, die fĂŒr eine begrenzte Zeit kommen. "Ich möchte spĂ€ter SonderpĂ€dagogik studieren und dieses Jahr hilft mir, meinen spĂ€teren Beruf auszuprobieren ", begrĂŒndet Anja ihre Entscheidung (...). Außerdem bekomme sie da auch noch einen Bonus beim Auswahlverfahren fĂŒr ihr Studienfach. (...) Seit drei Jahren bietet Reha-SĂŒdwest auch selbst die PĂ€dagogische Betreuung in den vorgesehenen Seminaren an. Rahel Tomczak von der GeschĂ€ftsstelle in Karlsruhe ist mit zwei Kolleginnen fĂŒr die jungen Leute da, berĂ€t sie und hilft ihnen bei der neuen oft ungewohnten Arbeit.
23-01-2004 Schulkindergarten hat Filiale in Schuttern
Behinderte und Nichtbehinderte spielen gemeinsam Friesenheim/Offenburg. Der Ortenauer Schulkindergarten fĂŒr Körperbehinderte und besonders FörderungsbedĂŒrftige mit Sitz in Offenburg hat jetzt eine Außenstelle im Schutterner Kindergarten St. Marien. Am 22. Januar fand die offizielle Einweihung statt, wobei derzeit dort sechs Jungen und MĂ€dchen betreut werden. Bislang wurden in der Offenburger Einrichtung betroffene Kinder aus dem ganzen Ortenaukreis betreut, weswegen manche lange Anfahrtswege in Kauf nehmen mussten. Jetzt mĂŒssen die Kinder aus dem sĂŒdlichen Kreisgebiet nur noch bis Schuttern gebracht werden. Von dieser Neuerung profitieren beide Seiten: Die starke Auslastung in Offenburg konnte so gemindert werden, andererseits kann ein in Schuttern frei gewordener Raum sinnvoll genutzt werden. Jetzt werden dort Kinder eines Regelkindergartens und junge Behinderte unter einem Dach betreut. Gemeinsame AktivitĂ€ten sind mittlerweile zu einer SelbstverstĂ€ndlichkeit geworden.
21-01-2004 Ohne Zivis steht so manches Rad bald still
WohlfahrtsverbĂ€nde, KrankenhĂ€user und DRK sind auf Zivildienstleistende angewiesen / Große Verunsicherung BNN Kreis Karlsruhe. Die beiden jungen MĂ€nner stĂŒtzen den Ă€lteren Patienten. Sie begleiten ihn zur nĂ€chsten Behandlungsstation. (...) "Ohne ihre Hilfe mĂŒsste ich dafĂŒr zwei PflegekrĂ€fte abstellen. Die wĂŒrden dann aber wieder woanders fehlen ", meint Jutta Ritzmann-Geipel, Pflegedienstleiterin im Brettener Kreiskrankenhaus. Mittelfristig freilich muss sich die Frau unter UmstĂ€nden mit dem Gedanken vertraut machen, möglicherweise ganz ohne "Zivis " auszukommen. Vorausgesetzt der Wehrdienst wird abgeschafft und somit auch der Zivildienst. Die GerĂŒchtekĂŒche in Berlin ist beim Thema Zivildienst mĂ€chtig am Brodeln. Mehr noch. Es gibt konkrete Überlegungen, die beiden Dienste ab dem Jahr 2008 abzuschaffen. (...)
21-01-2004 Behinderte arbeiten begeistert als Bauern
Eine ungewöhnliche Kommune bewirtschaftet den Aspichhof des Landkreises Rastatt BNN Karlsruhe. Ottersweier. "Mit de Viecher isch es halt leichter wie mit de Mensche ". Paul Vierling scharrt mit dem Gummistiefel im Stroh, vergrĂ€bt die HĂ€nde in seiner Arbeitshose und lĂ€sst den unruhigen Blick ĂŒber die RĂŒcken der MilchkĂŒhe wandern. Im Stall fĂŒhlt sich der 32-JĂ€hrige wohl. Er gilt als geistig behindert und hat schon dies und das gearbeitet. Jetzt hat Paul Vierling einen festen Job, eine neue Bleibe und Freunde gefunden. Er ist einer von zwölf Behinderten, die den Aspichhof bei Ottersweier mitbewirtschaften. Ein Gut aus dem Jahr 1265, das Menschen mit Handicap eine landesweit einmalige Lebens- und BeschĂ€ftigungsform bietet.
07-01-2004 Spende statt vieler PrÀsente
Kirrlach: GeschĂ€ftsleute fördern sozialpĂ€dagogische Wohngemeinschaft in Wiesental Wochenblatt - Region Bruhrain. Es hat inzwischen schon fast Tradition, dass Kirrlacher Unternehmen darauf verzichten, GeschĂ€ftspartner, Lieferanten oder Kunden zu Weihnachten kleine Geschenke zu machen, um statt dessen in deren Namen eine große Spende an eine karitative Einrichtung zu ĂŒbergeben. In diesem Jahr beteiligten sich 18 Mitglieder der Vereinigung der SelbstĂ€ndigen Kirrlach an dieser Aktion und ĂŒbergaben ĂŒber 5.250 Euro an die sozialpĂ€dagogische Wohngemeinschaft fĂŒr schwerst mehrfachbehinderte Erwachsene in Wiesental.



Dezember 2003
28-12-2003 Sie beschreiben unser Leben
Storch & Beller zeigt Bilder der Schule fĂŒr Körperbehinderte Der Sonntag. SchĂŒler der Schule fĂŒr Körperbehinderte Karlsbad treten mit einer Auswahl ihrer Bilder an die Öffentlichkeit. PrĂ€sentiert werden bis zum 15. Juli 2004 bei Storch & Beller, Nördliche Uferstraße 11 (Karlsruhe), intensive Auseinandersetzungen mit dem erlebten Handicap. (...) Vor etwa fĂŒnf Jahren trat die Schule in Kontakt mit der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe. Dies war der Beginn einer intensiven Kooperation und ungewöhnlichen Begegnung, die ihre Entwicklung mit der neuen Ausstellung fragmentarisch widerspiegelt. (...). Die Ausstellung ist tĂ€glich geöffnet von 10 bis 16 Uhr.
20-12-2003 Mitsprache fĂŒr Behinderte
Neuer Rat ins Amt eingefĂŒhrt BNN Karlsruhe. "Heute beginnt eine neue Ära in der Zusammenarbeit der Stadt Karlsruhe und ihrer behinderten MitbĂŒrger ", mit diesen Worten eröffnete BĂŒrgermeister Harald Denecken am 19.12.03 die offzielle AmtseinfĂŒhrung des Behindertenbeirates im Rathaus. Damit setze Karlsruhe als erste Stadt in Baden-WĂŒrttemberg die Forderungen des Bundesgleichstellungsgesetzes nach stĂ€rkerer Beteiligung behinderter Menschen in der kommunalen Planung um. (...)
20-12-2003 WeihnachtsĂŒberraschung fĂŒr in Not geratene Karlsruher
BNN-Aktion "Wir helfen " hilft in ĂŒber 500 FĂ€llen (...) BNN Karslruhe. Bis zum 19.12.03 wurden auf den Sonderkonten "Wir helfen " bei Sparkasse und Volksbank Karlsruhe 76.718,45 Euro einbezahlt. Ein Großteil des Geldes ist bereits in Form von Gutscheinen fĂŒr Lebensmittel und Kleidung an BedĂŒrftige weitergeleitet worden. In ĂŒber 500 FĂ€llen konnte die Aktion, die unter der Schirmherrschaft von BNN-Verlegerin Brunhilde Baur steht, bereits helfen. In diesen Tagen wird mit Hochdruck daran gearbeitet, das eingehende Geld weiterzuleiten, um möglichst viele Menschen in Not eine Weihnachtsfreude zu machen. Die Zahl der NotfĂ€lle ist riesengroß, deshalb wird die Aktion "Wir helfen " - wie in den Vorjahren - ĂŒber Weihnachten hinaus fortgesetzt. (...)



November 2003
18-11-2003 Hohe Spende fĂŒr Behinderte
BNN Karlsruhe. 40.000 Euro von prominenten Golfern an Tony Marshall Stiftung. (...) Der SĂ€nger war vor vier Wochen bei einem Konzert des "Eagles Golfclubs " in Bad Griesbach bei Passau aufgetreten, aber mehr zum Spaß. Mit dieser großzĂŒgigen Gage als UnterstĂŒtzung fĂŒr seine Stiftung habe er nicht gerechnet (...). Ein Großteil des Geldes (...) soll der Arbeit der Reha-SĂŒdwest zu Gute kommen, die sich um Kinder und Jugendliche mit Mehrfachbehinderung kĂŒmmert. (...) JĂŒrgen Fassbender, ehemaliger Tennisweltmeister und vielfacher deutscher Meister, ist eines von mittlerweile 86 Mitgliedern im "Eagles Golfclub ". Zusammen mit weiteren Prominenten wie Boxweltmeister Sven Ottke und Olaf Malolepski, LeadsĂ€nger der Flippers, war er gestern bei der ScheckĂŒbergabe dabei.
10-11-2003 Mittendrin statt außen vor
Staatsanzeiger Erster Bericht ĂŒber junge Menschen mit Behinderung Das EuropĂ€ische Jahr der Menschen mit Behinderungen neigt sich dem Ende zu. Es stand unter den Maximen Teilhabe, Selbstbestimmung und Gleichstellung fĂŒr die Behinderten. Dieses SchlĂŒsselbegriffe charakterisieren auch die Ziele einer neuen Behindertenpolitik, wie sie im neuen Sozialgesetzbuch vom 1. Juli 2001 festgelegt ist. Darauf baut das Behindertengleichstellungsgesetz des Bundes vom Mai 2002 auf. In Baden-WĂŒrttemberg soll ein Landes-Behindertengleichstellungsgesetz noch in diesem Jahr verabschiedet werden. Vorab hat der Behindertenbeauftragte der Landesregierung, Sozialminister Dr. Friedhelm Repnik (CDU), den bundesweit ersten Bericht ĂŒber "Junge Menschen mit Behinderungen " vorgestellt, der im Auftrag seines Ministeriums von dem Institut fĂŒr Stadtplanung und Sozialforschung Weeber und Partner erstellt wurde.



Oktober 2003
20-10-2003 Familientag in Rastatt mit der Maus
Badisches Tagblatt Mehr als 18.000 Besucher kamen am 19. Oktober zum "Familientag fĂŒr Menschen mit und ohne Behinderung " ins Mercedes-Benz Kundencenter Rastatt geströmt. Publikumsmagnet der Veranstaltung, die von DaimlerChrysler, der Lebenshilfe Rastatt/Murgtal, der Reha-SĂŒdwest fĂŒr Behinderte gGmbH und dem Badischen Tagblatt getragen wurde, war "die Maus ".
17-10-2003 Integration von Behinderten um jeden Preis?
BNN Karlsruhe Auf dem "Forum Mut tut gut!", Fachtagung der Reha-SĂŒdwest in der Badnerlandhalle, schieden sich bei der Podiumsdiskussion die Geister.
09-10-2003 Justitia und andere Blinde
DIE ZEIT Die EU hat 2003 zum EuropĂ€ischen Jahr der Menschen mit Behinderungen erklĂ€rt. Doch im Vergleich zu LĂ€ndern wie den Vereinigten Staaten, Kanada und Australien mĂŒssen Behinderte in Deutschland immer noch um Anerkennung kĂ€mpfen. Um ihre Gleichstellung in Beruf und Alltag durchzusetzen, ist ein Antidiskriminierungsgesetz dringend nötig.



September 2003
09-09-2003 Umzug in eigene vier WĂ€nde wird zur Herausforderung
BNN Karlsruhe - SĂŒdwestecho Mit UnterstĂŒtzung von Reha-SĂŒdwest entsteht in Karlsruhe eine modellhafte Wohngemeinschaft fĂŒr Behinderte. Diese ist nicht auf alle Behinderten ĂŒbertragbar. Ein Handicap dabei sind die vergleichsweise höheren Kosten. Neben Reha-SĂŒdwest und der Aktion Mensch engagiert sich auch die Stadt Karlsruhe.



Januar 2003
01-01-2003 Spende fĂŒr SchulkindergĂ€rten am Westring.
Verein fĂŒr Sport und Gesundheit - Behinderten-Sportgemeinschaft Rastatt spendet 500 Euro Rastatter Tageblatt, 28.04.2004 - Insgesamt 500 Euro spendet der Verein fĂŒr Sport und Gesundheit - Behinderten-Sportgemeinschaft Rastatt (VSG-BSG) den beiden SchulkindergĂ€rten fĂŒr geistig behinderte und besonders förderungsbedĂŒrftige Kinder sowie fĂŒr körper- und mehrfachbehinderte Kinder am Westring in Rastatt. Wolfgang Tremmel und Uwe Roller ĂŒbergaben die Spendenschecks von je 250 Euro an die Leiter der Einrichtungen, Georg Speck und GĂŒnter Fier. Das Geld wurde laut Mitteilung bei den Vereinsveranstaltungen im Laufe des vergangenen Jahres von den Mitgliedern des VSG-BSG gesammelt.
01-01-2003 Benefizkochkurs fĂŒr die Kinderklinik Schömberg
Prominenz zaubert MenĂŒ auf den Tisch Schömberg. Bei einem Benefizkochkurs fĂŒr die Kinderklinik Schömberg gewĂ€hrte Starkoch Andreas Krolik der zahlreich erschienenen Politprominenz einen tiefen Einblick in die Trickkiste eines Sternekochs. Verlockende DĂŒfte schwebten durch die KĂŒche der Schwarzwald-Reha-Klinik, in der reges Treiben herrschte. LandtagsvizeprĂ€sidentin Beate Fauser, Landrat Hans-Werner Köblitz, Siegfried Kraft, Filialleiter der Sparkasse Pforzheim Calw, Dr. Ursula Utters von der SPD, Philipp Jourdan von den GrĂŒnen, BĂŒrgermeister Gerhard Vogel und sein Vertreter Manfred Raab packten alle mit an und halfen tatkrĂ€ftig bei der Zubereitung des Vier-GĂ€nge MenĂŒs mit. Organisiert wurde das Ganze von Matthias Kienle, der zurzeit selbst eine Ausbildung zum Koch absolviert. Der 17-JĂ€hrige ist seit Weihnachten 2003 ehrenamtlich fĂŒr die Kinderklinik tĂ€tig und legt großen Wert auf soziales Engagement. "Es ist mir einfach eine Herzensangelegenheit, Menschen zu helfen. Ich finde es toll, dass sich Andreas Krolik die Zeit genommen hat, um hier in Schömberg mit uns zu kochen ", erklĂ€rte Kienle. Andreas Krolik absolvierte seine Ausbildung zum Koch im Hotel "Krone " in Schömberg und ist derzeit Chef de cuisine in Brenner ÂŽs Parkhotel in Baden-Baden. "Ich finde es toll, dass ein 17-JĂ€hriger sich auf diese Weise fĂŒr die Kinderklinik engagiert. Von der Idee eines Benefizkochkurses war ich sofort begeistert ", erklĂ€rte Krolik. Die kaufmĂ€nnische GeschĂ€ftsfĂŒhrerin der Kinderklinik Schömberg, Sabine RĂŒckle-Rösner, zeigte sich sehr erfreut ĂŒber die Aktion. "Wie jede soziale Einrichtung ist auch die Kinderklinik ĂŒber jede zusĂ€tzliche finanzielle UnterstĂŒtzung sehr dankbar. Wir leben von ehrenamtlich engagierten Menschen und heute freue ich mich ganz besonders ĂŒber das große Engagement von Kienle. Ohne seinen Einsatz wĂ€ren wir heute nicht hier ", betonte sie. Nach vier langen Stunden war es endlich soweit und es wurde aufgetischt. Was der Profikoch mit seinen prominenten KĂŒchenhelfern da hingezaubert hatte, konnte sich durchaus sehen lassen. Als Hauptspeise gab es Tranche vom PfĂ€lzer LammrĂŒcken mit Tomaten und Olivenbutter gratiniert. Dazu lockte geschmorte Lammschulter in Cremolatajus mit zweierlei Bohnen und Rosmarinkartoffeln. "So ein tolles Gericht kocht man sich nicht alle Tage ", meinte auch Landrat Köblitz. In gemĂŒtlicher Runde ging so ein rundum gelungener Benefizkochkurs zu Ende.

SchwarzwÀlder Bote, 14.03.2006

01-01-2003 Zuwendung fĂŒr kranke Kinder
Pfiffikus an der Schömberger Kinderklinik gegrĂŒndet: Ehrenamtliche sollen sich kleinen Patienten widmen Pforzheimer Zeitung, 30.04.2004 - Schömberg. "Pfiffikus " lautet der Name fĂŒr das angestrebe BĂŒrgerengagement in der Schömberger Kinderklinik, fĂŒr das sich die Mitarbeiterinnen BĂ€rbel Förschler und Eva Rauber derzeit stark machen. (...) Über 62 Betten verfĂŒgt das kinderneurologische Fachkrankenhaus fĂŒr Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Derzeit sind um die 60 Patienten da. Insgesamt gibt es 150 Mitarbeiter, die engagiert darauf bedacht sind, dass es den Kleinen gut geht. (...) Pfiffikus will in Zeiten knapper finanzieller Mittel ehrenamtliche Menschlichkeit in die Kinderklinik tragen und mit seinen Helfern da wirken, wo es sinnvoll sei. Zudem wĂŒrden die Ehrenamtlichen nicht allein gelassen, erklĂ€ren Förschler und Rauber, die beim letzten verkaufsoffenen Sonntag in Schömberg mit ihrem Stand bereits sieben Interessierte gewinnen konnten. Wer sich meldet, dem wird zuerst die Klinik gezeigt und im GesprĂ€ch mögliche Aufgabenfelder erörtert. Bei regelmĂ€ĂŸigen Treffen sollen dann Erfahrungen ausgetauscht und Freuden oder Probleme besprochen werden, bei denen jeder seine Erfahrungen einbringe. Wer Interesse hat, kann sich immer vormittags an BĂ€rbel Förschler (07084-928205) oder an Eava Rauber (07084-928202) wenden.





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